Anhalt-Wittenberg

  • 100% EE Region Gräfenhainichen

    Gräfenhainichen will sich bis 2020 zu 100% aus EE (Strom, Wärme) versorgen. Die Basis für das Erreichen dieses Zieles stellt das erarbeitete Stadtentwicklungskonzept "Stadt mit Neuer Energie - Gräfenhainichen" dar. Vision 2020: "Solare Gartenstadt". Teilnahme am Bundeswettbewerb "Stadtumbau-Ost"; phasenweise Realisierung des Stadtentwicklungskonzeptes auf Basis verschiedener Pilotprojekte mit der Integration der Bürgerinteressen im Zuge der Umsetzung.

  • Bioenergieregion und Energieavantgarde Wittenberg

    wittenbergDer Landkreis Wittenberg versteht sich als Bioenergieregion. 2008 wurde unter dem Kurztitel BINGO das länderübergreifende Konzept einer 100%-Erneuerbare Energie-Region aus der Taufe gehoben.

    In Zusammenarbeit mit den Landkreisen Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld sowie der Stadt Dessau-Roßlau soll die Bioenergieregion in der Mitte Ostdeutschlands vorangetrieben werden.

    Große Grünland- und Agrarflächen, Auenflächen und ausgedehnte Waldgebiete sowie aufgeforstete Bergbaufolgelandschaften bieten große Mengen bislang ungenutzter Sekundärressourcen für den Aufbau von Re-Produktionsketten.

  • Eine Bergbaufläche weicht der Natur

    Goitzsche-Wildnis

    Einst war die „Goitzsche“ eine Auwald- und Wiesenlandschaft vor den Toren der Industriestadt Bitterfeld, für die Bewohner ein wichtiges Naherholungsgebiet. Der Braunkohlenabbau verwandelte sie in eine „Mondlandschaft“, die zu einer ökologischen Last wurde. Doch mit der Aufgabe des Bergbaus 1991 konnte aus dieser von Menschen gemachten Landschaft ein interessanter, ökologisch wertvoller Raum entstehen.

    Der BUND für Umwelt und Naturschutz e.V. erkannte diese Situation und begann im Jahr 2000 das Projekt „Goitzsche-Wildnis“: Durch den Kauf von mittlerweile 1300 ha Bergbaufläche erhält die Natur Raum, um sich möglichst unbeeinflusst von menschlichen Eingriffen zu entwickeln.

  • Gut Mößlitz

    Neues Leben in alten Mauern

    Beinahe hätte das vernichtende Gutachten zur Bausubstanz das Ende des über dreihundert Jahre alten Rittergutes Mößlitz bedeutet. Nach einer fast durchgängig landwirtschaftlichen Nutzung, seit den 70er Jahren durch die LPG, prägten im Jahr 1995 Leerstand und Verfall das Bild. Die alte, das Ortsbild bestimmende Gutsscheune musste abgerissen werden und das Trinkwasser des Brunnens war ungenießbar geworden. Eine Notversorgung der verbleibenden Bewohner wurde notwendig.

    Der Förderverein Gut Mößlitz e.V. mit über 70 Mitgliedern und seine Partner können stolz sein: Heute wohnen wieder 67 Menschen in Mößlitz, so viele wie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – Alteingesessene und junge Familien. Teils sind sie von außerhalb hinzugezogen.

  • Naturschutzzentrum "Im Stadtwald"

    Natur erleben in der Lutherstadt

    Besonders von April bis Oktober nutzen täglich Schulklassen und Kindergartengruppen die Anlage für Projekt- und Wandertage, aber auch für Abschluss- oder Zuckertütenfeste. Senioren- und verschiedene Sportgruppen nutzen den Stadtwald als Ausflugs- und Trainingsgebiet, Familien feiern Kindergeburtstage und Einschulungen hier und täglich können bis zu 200 Wittenberger und ihre Gäste im Objekt und auf dem Lehrpfad begrüßt werden. Zusätzlich nutzen täglich Bürgerinnen und Bürger telefonisch oder persönlich Möglichkeiten der Beratung besonders im Bereich Arten- und Tierschutz.
  • Neue Formen der Landkultur

    Der Verein versteht sich als ‚Unternehmen’ für eine nachhaltige Entwicklung. Sein Ziel: die Förderung und Entwicklung neuer Formen der Landkultur.Dabei geht es den Gründungsinitiatoren Christine Wenzel und Veit Urban nicht darum, alte Formen durch neue zu ersetzen, sondern das Dorf wieder zu beleben. Die alten Muster der Erwerbsarbeit, die auch das kulturelle und soziale, das ökologische und politische Leben bestimmt haben, tragen nicht mehr. Gerade im ländlichen Raum sind schrumpfende Gemeinden oder gar „sterbende Dörfer“ zu beobachten. Diesem Zustand will der Verein entgegenwirken.

  • RegioCrowdfunding Dübener Heide

    Regiocrowd ist eine Plattform zur Erprobung von Zeit- und Geldengagementprojekten im Bereich Naturschutz. Sie wurde vom Dübener Heide e.V. initiiert und wird durch den Freistaat Sachsen gefördert. Menschen aller Alters- und Interessengruppen finden hier einzigartige Möglichkeiten, sich ohne spezielle Vorkenntnisse für ihre Umwelt einzusetzen und dabei den eigenen Horizont zu erweitern. Im Rahmen von Zeitengagementprojekten kann jeder selbst dabei helfen, dass tolle Ideen in der Natur reale Gestalt gewinnen. Gleichzeitig dürfen sich alle, die mitmachen, auf eine erholsame Zeit, spannende Kontakte und das Erlernen neuer Fertigkeiten freuen. Zudem verlinkt regiocrowd auf interessante Crowdfunding-Projekte im Umweltbereich, die von anderen Plattformen angeboten werden. Hier können begeisterte Unterstützer Geld geben und erhalten dafür, je nach Initiator, eine ideelle oder finanzielle Gegenleistung. Damit der Erhalt sowie die Weiterentwicklung von Naturschutzgebieten durch Zeit- und Geldengagement auch andernorts Schule macht, bietet das Expertenteam von regiocrowd verschiedene Informations- und Unterstützungsmaßnahmen an. Ziel von regiocrowd ist es, auf diesem Wege eine moderne Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement im Umweltschutzbereich zu schaffen.

    zu RegioCrowd

  • Regiokiste Mittelelbe - Auf kurzem Weg zum Kunden

    Neun verschiedene Geschenkkisten mit regionalen Produkten in farbigen, mehrfach verwendbaren und attraktiven Kartonagen werden angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich online seine ganz individuelle Regiokiste zusammen zu stellen. Im Rahmen eines transnationalen Leader-Kooperationsprojektes konnten 24 Produzenten mit über 50 Produkten von einer Mitarbeit überzeugt werden. Zu Preisen zwischen 25 und 50E werden unterschiedliche Varianten der Frucht-, Genuss- und Wildkisten angeboten. Ob feine Obstbrände aus dem Fläming, Weine aus dem Jessener Land, Wildspezialitäten aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Kräuterraritäten aus der Dübener Heide, Bärlauch-, Sanddorn- oder Kürbisprodukte aus dem Köthener Land – hier schmeckt man Regionalität.

  • Schulprojekt: Tankstelle Sonne

    Die Energiedetektive der Schule an der Lindenallee aus Gräfenhainichen greifen ihr Projekt „Tankstelle Sonne“ jedes Jahr aufs Neue auf und erweitern es kontinuierlich. Angefangen hatte alles mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Schuldach. Mittlerweile werden sogar die Fahrradständer der Schule aus Sachsen-Anhalt mit Solarenergie beleuchtet.

    Tankstelle Sonne

    Wettbewerb Energiesparmeister

  • Symbolische Heideaktien helfen dem Naturpark Dübener Heide

    Der Verein Dübener Heide e.V. lässt die Menschen und Heidefreunde seit 2008 teilhaben an der Entwicklung des Naturparks, indem er sie zu Heide-Aktionären macht. Über 200 Aktien sind seit 2008 herausgegeben worden. Wer Aktionär ist, engagiert sich automatisch für die Naturparkregion. Denn die über Aktien eingesammelten Gelder fließen in den Erhalt der Naturlandschaft. Weil die symbolischen Aktien-Papiere jedes Jahr ein neues Motiv haben, erreichen sie im Verlauf der Jahre auch einen Sammlerwert. Und sie gelten als besonders individuelles und originelles Geschenk für Naturfreunde und Menschen, die sich mit der Dübener Heide verbunden fühlen.

    Naturpark Dübener Heide (Naturparkhaus)
    Neuhofstraße 3a
    04849 Bad Düben

    Tel. 034243/72 993

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    Heideaktien