Bürgerbeteiligung/Demokratie/Gemeinschaft

  • 100% EE Region Beetzendorf

    Mit Transition Town-Modell zur Energiewende

    Die Energiewendegruppe Region Beetzendorf wendet das "Transition Town"-Modell an, um eine nachhaltige Energiewende vor Ort zu initiieren. Die Gruppe arbeitet mit zwei Personen im Gemeinderat mit u. arbeitet an einer Energie-Genossenschaft für Beetzendorf. Zu Beetzendorf gehört das Ökodorf "Sieben Linden", eine sozial-ökologische Modellsiedlung und Lebensgemeinschaft. Die meisten Häuser dort sind Strohballenhäuser, regional und besonders energie-effizient! Stromversorgung zu 80% aus Fotovoltaik.

  • Architektur macht Schule

    Wenn in der Naumburger Altstadt Schülerinnen und Schüler eine Brachfläche und seine Umgebung vermessen, fotografieren, zeichnen und Passanten nach ihren Vorstellungen zur Stadt befragen, dann hat es höchstwahrscheinlich mit dem Projekt „Architektur macht Schule“ des Architektur- und Umweltladens „Warum“ zu tun.

    Die Architektin Bärbel Cronau-Kretzschmar und ihre Kollegen wollen junge Menschen dazu befähigen, sich mit Stadtentwicklung und Architektur im Allgemeinen und mit ihrer Stadt im Besonderen auseinander zu setzen, Baukultur und Baudenkmalpflege zu verstehen und Planungsprozesse zu durchdringen. In der Schule, sind sie überzeugt, wird zu wenig über Architektur und Stadt vermittelt, als dass die Menschen überhaupt mitreden können und es sich auch zutrauen, mitzureden.

  • Bioenergieregion und Energieavantgarde Wittenberg

    wittenbergDer Landkreis Wittenberg versteht sich als Bioenergieregion. 2008 wurde unter dem Kurztitel BINGO das länderübergreifende Konzept einer 100%-Erneuerbare Energie-Region aus der Taufe gehoben.

    In Zusammenarbeit mit den Landkreisen Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld sowie der Stadt Dessau-Roßlau soll die Bioenergieregion in der Mitte Ostdeutschlands vorangetrieben werden.

    Große Grünland- und Agrarflächen, Auenflächen und ausgedehnte Waldgebiete sowie aufgeforstete Bergbaufolgelandschaften bieten große Mengen bislang ungenutzter Sekundärressourcen für den Aufbau von Re-Produktionsketten.

  • BürgerInnensolaranlage Magdeburg

    Bürger investieren in Erneuerbare Energiegewinnung

    „Bürger werfen ihr Geld in einen gemeinsamen Topf, finanzieren daraus eine Solaranlage und treten als Betreiber dieser Anlage auf.“ Das war der Ansatz der Initiatoren/innen der ersten BürgerInnen-Solaranlage Magdeburgs. „Vom Klimawandel ist täglich in der Presse zu lesen, aber die Handlungen fehlen“, kommentiert der Mitinitiator Jörg Dahlke die Motivation der Gruppe. „Dabei war es uns auch wichtig, umweltpädagogisch zu wirken“, berichtet er rückblickend. So kam für die Anlage nur ein Schuldach in Frage.

    Im Sommer 2007 war es dann erstmals soweit: auf ca. 270 m² Dachfläche der Grundschule Salbke wurde für 127.000,- € eine Solaranlage mit einer Nennleistung von knapp 30 kW in Betrieb genommen. Eine Anzeigetafel liefert für den Physikunterricht aktuelle Informationen zur Energiebilanz (z.B. Daten über eingesparte CO2-Werte). Insgesamt 51 Bürgerinnen und Bürger aus Magdeburg und dem Ausland finanzierten mit ihren Einlagen die Anlage.

  • DAKSBAU eG – kooperative Selbsthilfe

    Arbeiten, Leben und Wohnen im Kochhaus

    Industriedenkmäler sind Zeugnisse einer vergangenen Architektur, oft mit einem direkten Nebeneinander von Arbeit und Leben. Ihre Konstruktionen stehen aber heutigen innerstädtischen Gestaltungs- und Nutzungsideen eher im Wege, ihr Zustand ist nicht selten marode und ihr Verfall wird durch die Anerkennung als Denkmal oft nur hinauszögert. Manchmal ist es dem Engagement und dem Gestaltungswillen weniger Bürger zu verdanken, die den scheinbar zwangsläufigen Niedergang stoppen und solche Gebäude durch neue Ideen wieder in das innerstädtische Leben integrieren.

  • Dorfladen Deersheim

    Ende 2012 wurde die Kaufhalle und damit die letzte Einkaufsmöglichkeit in Deersheim geschlossen. Wie soll jedoch die Versorgung der Menschen auf dem Dorf - besonders der älteren nicht mobilen Bevölkerung - in Zukunft gesichert werden? Müssen die alten Menschen nun in die größeren Städte ziehen? Oder gibt es vielleicht doch ein Lösung, die in Deersheim die Lebensqualität erhält und den Menschen ermöglicht, in ihrer Heimat alt zu werden?

  • Energietisch Dessau

    Bürgerschaftliche Initiative für den Klimaschutz

    Energietisch Dessau
    c/o energie abc, Burkhard Petersen
    Askanische Straße 156
    06842 Dessau-Rosslau
    Tel.: (03 40) 850 71 80
    info(at)energietisch-dessau(dot)de

  • FoodCoop

    Naturnah- regional- nicht gewinnorientiert

    Wer sich von ökologischen Produkten aus regionaler Erzeugung ernähren will, hat es nicht immer leicht. In Magdeburg bietet die Food Coop eine Alternative. In der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft haben sich etwa 80 Menschen zusammengeschlossen, die umweltfreundlich konsumieren wollen und sich solidarisch mit den Erzeugern der Region fühlen. „Denn mit Ökologie hat es nicht mehr viel zu tun, wenn ökologische Lebensmittel um die halbe Welt transportiert werden“, ist Eberhard Saftien, Mitbegründer der Food Coop e.V., überzeugt.

  • Förderverein Energiefabrik Magdeburg

    Der Förderverein Energiefabrik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bereiche der Nachhaltigkeit im Land Sachsen-Anhalt, insbesondere den Einsatz von erneuerbarer Energien und der umweltschonenden Nutzung und Einsparung von Energie, den Klima –und Umweltschutz, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Bildung zu fördern.

  • Gut Mößlitz

    Neues Leben in alten Mauern

    Beinahe hätte das vernichtende Gutachten zur Bausubstanz das Ende des über dreihundert Jahre alten Rittergutes Mößlitz bedeutet. Nach einer fast durchgängig landwirtschaftlichen Nutzung, seit den 70er Jahren durch die LPG, prägten im Jahr 1995 Leerstand und Verfall das Bild. Die alte, das Ortsbild bestimmende Gutsscheune musste abgerissen werden und das Trinkwasser des Brunnens war ungenießbar geworden. Eine Notversorgung der verbleibenden Bewohner wurde notwendig.

    Der Förderverein Gut Mößlitz e.V. mit über 70 Mitgliedern und seine Partner können stolz sein: Heute wohnen wieder 67 Menschen in Mößlitz, so viele wie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – Alteingesessene und junge Familien. Teils sind sie von außerhalb hinzugezogen.

  • Helionat - Magdeburger Solargenossenschaften

    Die Helionat-Genossenschaft realisiert Bürgersolargenossenschaften und möchte nicht nur aktiv zur Energiewende beitragen, sondern Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen. Dabei steht nicht nur Klimaschutz und Energiepolitik im Fokus, sie bietet darüber hinaus auch eine äußerst attraktive Anlage- und Investitionsmöglichkeit.

  • Holunderkontor

    Kulturhistorisches Informations- und Dokumentationszentrum zum Holunder mit Veranstaltungen und stundenweisem Cafébetrieb.

    Holunderkontor

    Verein Holunder-BUND e.V.
    August-Bebel-Straße 14
    39167 Höhe Börde OT Niederndodeleben
    Ursula E. Duchrow-Buhr
    Tel. 039204/66258

  • Interkultureller Garten Magdeburg

    Interkulturelle Gärten gibt es seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Städten Deutschlands. Sie dienen als Plattform für Kommunikation, als Begegnungstätte und zum Austausch zwischen Migranten und Deutschen. In den Gärten treffen verschiedene Milieus, Generationen und Lebensstile aufeinander. Durch das gemeinsame Gärtnern werden gemeinsame Interessen entdeckt, die zu neuen Verbindungen führen und neue Zugehörigkeiten entstehen lassen. Neben der Integration von Migranten, spielt Stadtökologie eine wichtige Rolle. Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume, sorgen für Artenvielfalt und ein besseres Mikroklima im Quartier. Säen, ernten und kompostieren sensibilisiert für weitere Umweltthemen. Und nicht zuletzt werden durch das Erproben neuer Methoden, Impulse für transkulturelle Formen der Umweltbildung gesetzt.

  • Kulturstiftung Gemeindewald Hayn

    Eine gemeinnützige Stiftung mit Wald

    Die Gemeinderäte der Gemeinde Hayn (Harz) haben im Frühjahr 2008 die Idee entwickelt, den Gemeindewald in eine gemeinnützige und rechtsfähige Stiftung des Privatrechts zu überführen. Ziel war es, nachhaltig das bürgerschaftliche Engagement in der Gemeinde zu stärken und gleichzeitig unseren Wald für unsere Nachkommen zu bewahren. Die Hayner Kulturstiftung möchte das bürgerschaftliche Engagement in einer vom demographischen Wandel geprägten ländlichen Region durch eine gezielte finanzielle Unterstützung fördern. Im Fokus der Stiftung steht neben der Unterstützung von Hayner Vereinen und Initiativen vor allem die Hayner Natur - der Hayner Wald.

  • Kurzumtriebsplantagen (KUP's) auf innerstädtischen Brachflächen

    Schnellwachsende Pappeln und Weiden auf Stadtumbauflächen in Dessau

    Der Energietisch Dessau hat mit großer Unterstützung weiterer Agenda 21 Initiativen im April 2007 etwa 1000 Pappel- und Weidenstecklinge gepflanzt. Die Fläche, ca 1200 m², liegt zwischen der Johann Meier Str. und der Amalienstraße. Nach vier bis fünf Jahren werden die jungen Bäume geerntet und wir rechnen mit einem Holzertrag von 3 bis 4 Tonnen. Die Bäume treiben anschließend aus ihren Wurzelstöcken neu aus und nach weiteren 4 bis 5 Jahren ist wieder Erntezeit. Das geht etwa viermal auf die gleiche Weise, bis neue Stecklinge gepflanzt werden müssten, oder diese Flächen eben wieder für einen originär städtische Zweck gebraucht werden.

  • Ökodorf "Sieben Linden"

    Ökologisch, sozial und global gerecht

    Wie lebt man ökologisch? Und wie lebt man ökologisch in einer Gemeinschaft? Diese Fragen sind nicht neu, aber angesichts zunehmender menschengemachter Klimaveränderungen und ihrer Folgen höchst aktuell. Im Ökodorf „Sieben Linden“ nahe Poppau versuchen ökologisch engagierte, handwerklich interessierte und politisch aktive Menschen diese Fragen zu beantworten. Die Idee, ein zukunftsfähiges Ökodorf zu entwickeln, hatten einige Aktive schon Ende der 80er Jahre. Sie machten Pläne, sammelten Erfahrungen und suchten einen Ort, um ihre Ideen umzusetzen. Bald darauf gründeten sie in Groß Chüden in der Altmark auf einem ehemaligen Bauernhof ein Projektzentrum. Von hier gingen nicht nur verschiedene Betriebsgründungen aus, von hier aus planten sie auch das Ökodorf. 1996 erhielt die Initiative den TAT-Orte-Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für die Entwicklung und Realisierung einer sozialökologischen Modell-Siedlung im ländlichen Raum. 1997 kaufte die „Siedlungsgenossenschaft Ökodorf eG“ Land in der Gemeinde Bandau in Sachsen-Anhalt und begann auf der Grundlage eines Bebauungsplans mit der Besiedlung. Heute leben im Ökodorf „Sieben Linden“ 30 Kinder und 82 Erwachsene.

  • RegioCrowdfunding Dübener Heide

    Regiocrowd ist eine Plattform zur Erprobung von Zeit- und Geldengagementprojekten im Bereich Naturschutz. Sie wurde vom Dübener Heide e.V. initiiert und wird durch den Freistaat Sachsen gefördert. Menschen aller Alters- und Interessengruppen finden hier einzigartige Möglichkeiten, sich ohne spezielle Vorkenntnisse für ihre Umwelt einzusetzen und dabei den eigenen Horizont zu erweitern. Im Rahmen von Zeitengagementprojekten kann jeder selbst dabei helfen, dass tolle Ideen in der Natur reale Gestalt gewinnen. Gleichzeitig dürfen sich alle, die mitmachen, auf eine erholsame Zeit, spannende Kontakte und das Erlernen neuer Fertigkeiten freuen. Zudem verlinkt regiocrowd auf interessante Crowdfunding-Projekte im Umweltbereich, die von anderen Plattformen angeboten werden. Hier können begeisterte Unterstützer Geld geben und erhalten dafür, je nach Initiator, eine ideelle oder finanzielle Gegenleistung. Damit der Erhalt sowie die Weiterentwicklung von Naturschutzgebieten durch Zeit- und Geldengagement auch andernorts Schule macht, bietet das Expertenteam von regiocrowd verschiedene Informations- und Unterstützungsmaßnahmen an. Ziel von regiocrowd ist es, auf diesem Wege eine moderne Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement im Umweltschutzbereich zu schaffen.

    zu RegioCrowd

  • Verein denkMal und Leben Havelberg

    DenkMal und Leben e.V. hat sich das Ziel gesetzt, historische Baudenkmäler zu erhalten, behutsam zu sanieren und durch eine denkmalgerechte Nutzung den Erhalt zum Wohle der Allgemeinheit zu sichern. Das erste Bau-Projekt widmete sich in Havelberg der ehemaligen Domkurie in der Domherrnstrasse 8. Dieses Fachwerkhaus von 1723 war schwer geschädigt und vom Abriss bedroht. Inzwischen ist es von Grund auf saniert und wird vom Verein als Kultur- und Bildungsstätte betrieben.