Halle-Saale-Unstrut

  • Architektur macht Schule

    Wenn in der Naumburger Altstadt Schülerinnen und Schüler eine Brachfläche und seine Umgebung vermessen, fotografieren, zeichnen und Passanten nach ihren Vorstellungen zur Stadt befragen, dann hat es höchstwahrscheinlich mit dem Projekt „Architektur macht Schule“ des Architektur- und Umweltladens „Warum“ zu tun.

    Die Architektin Bärbel Cronau-Kretzschmar und ihre Kollegen wollen junge Menschen dazu befähigen, sich mit Stadtentwicklung und Architektur im Allgemeinen und mit ihrer Stadt im Besonderen auseinander zu setzen, Baukultur und Baudenkmalpflege zu verstehen und Planungsprozesse zu durchdringen. In der Schule, sind sie überzeugt, wird zu wenig über Architektur und Stadt vermittelt, als dass die Menschen überhaupt mitreden können und es sich auch zutrauen, mitzureden.

  • Bürgerhaushalt in Sachsen-Anhalt

    Ein Bürgerhaushalt ist ein Instrument der Bürgerbeteiligung bei Fragen rund um die Verwendung von öffentlichen Geldern. Die Bevölkerung wird dabei aktiv in die Planung von öffentlichen Ausgaben und Einnahmen einbezogen. Dieser beteiligungsorientierte Ansatz unterscheidet sich grundlegend vom traditionellen Modell "Verwaltung plant, Politik entscheidet".

    Immer mehr Städte und Gemeinden führen Beteiligungsverfahren zum kommunalen Haushalt ein. Sie geben damit den Einwohnerinnen und Einwohnern die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen und zu diskutieren, wofür die Stadt ihre Gelder ausgeben soll. Auf Landes- oder Bundesebene gibt es in Deutschland bisher keinen Bürgerhaushalt.

    Webseite zu Bürgerhaushalt

    Kommunen und Verfahren

  • Natur zum Anfassen - Grundschulen besuchen Naturhöfe

    Im Jahr 2010 wurde im Naturhof Zellewitz in Sachsen-Anhalt das Umwelt-Projekt „Natur zum Anfassen“ für Grundschulklassen der Region Bernburg gemeinsam mit dem Förderverein Bildung und Arbeit Bernburg und dem Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt etabliert und durchgeführt. Träger dieses Projektes war und ist MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH. Das Naturprojekt wurde von den beteiligten Schulklassen mit 300 kleinen Besuchern sehr positiv aufgenommen. Acht  Wochen lang wurde im Naturhof mit viel Freude und Wissensdurst erkundet, geforscht und gewerkelt. Nun möchten wir „Natur zum Anfassen“ dauerhaft fortführen und erweitern.

  • Natur- und Umweltschule Wethau

    Wenn Cornelia Lorenz von dem kleinen Wethau vor den Toren Naumburgs erzählt, merkt man ihr die Begeisterung an. Denn der idyllische Ort bietet alles, was sie sich für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung nur wünschen kann: Wald, reichhaltige Wiesen, Streuobstwiesen und ein Flusslauf sind in unmittelbarer Nähe vorhanden; begrünte Fassaden, Energieerzeugung mittels Wasserkraft und Solaranlagen auf den Dächern zeugen vom Engagement der Einwohner. Im Jahr 2001 ergriff der Naumburger Umweltladen die Gelegenheit und gründete dort in ehrenamtlicher Initiative die spätere Natur- und Umweltschule. Gute Ideen und eine mutige Umsetzung waren und sind gefragt. Cornelia Lorenz und die anderen Vereinsmitglieder sind überzeugt, dass man nur Probleme, die man erkennt, lösen kann. Deswegen berühren ihre Bildungsangebote alle Bereiche nachhaltiger Entwicklung: von der gesunden Ernährung über den Umgang mit natürlichen Ressourcen und nachwachsenden Rohstoffen zur Baubiologie und Kleidung, von den Auswirkungen unserer Lebensweise auf Entwicklungsländer bis hin zur „kleinen Wildnis“ vor der Haustür. 

  • Repair Café Halle (Saale)

    Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Zum Beispiel für Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Vor Ort sind auch Reparaturexperten zugegen: Elektriker, Schneiderinnen, Tischler und Fahrradmechanikerinnen. Besucher nehmen defekte Gegenstände von zu Hause mit. Im Repair Café machen sie sich gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit. Man kann dort immer eine Menge lernen. Wer nichts zu reparieren hat, nimmt sich eine Tasse Kaffee oder Tee. Oder hilft jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch liegen verschiedene Bücher zum Thema Reparatur und Heimwerken – immer gut als Inspirationsquelle.

  • Stadtwerke Halle setzen ganz auf erneuerbare Energien

    Seit Juni 2012 wird die gesamte für Halle benötigte Strommenge durch die EVH GmbH und die Stadtwerke atomstromfrei produziert.

    Kontakt
    Stadtwerke Halle GmbH
    Prof. Dr.-Ing. Matthias Krause
    Bornknechtstraße 5 06108 Halle (Saale)
    Tel. +49 (0) 345 581 1200

    Energiepakt für Halle

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.stadtwerke-halle.de

  • teilAuto – ökologisch und ökonomisch

    Carsharing kostet nicht die Welt - Es war im Jahre 1993: Zehn Leute entschlossen sich, einen Skoda Favorit gemeinsam zu nutzen. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen. Wer fahren wollte, hinterließ seine Reservierung einfach auf einem Anrufbeantworter. Der Fahrzeugschlüssel war in einem Rohrtresor hinterlegt. Das war die Geburtsstunde von Carsharing in Halle. Etwas später gründete sich dann der teilAuto e.V. Die Zahl an Gleichgesinnten wuchs. Heute nutzen über 5.500 Privat- und Geschäftskunden täglich 200 Fahrzeuge an knapp 100 teilAuto-Stationen in Mitteldeutschland.

  • Wünscher Landhof mit Strohballenhaus

    „Heute erleben, wie es früher einmal war!“ – diese Idee steht hinter dem Wünscher Landhof. Auf dem Hof sollen Handwerk und Lebensweisen früherer Tage vermittelt werden. Dies schließt jedoch neue Entwicklungen nicht aus. So wurde auf dem Gelände des Landhofes Deutschlands größtes Strohballenhaus errichtet. Der Verein hat sich das Ziel gestellt, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Region des Geiseltales zu leisten. Dabei ist es Anliegen des Vereins, die touristische Attraktivität mit der Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und der Pflege ländlicher Traditionen zu verbinden.

    Merseburger Straße 50
    06255 Mücheln OT Wünsch
    Tel. 034636/70725
    Zur Webseite des Wünscher Landhofes

     

  • Zentrum für historische Baustoffe

    Ein ehemaliger Schlachthof: Denkmal, Kulturort und Projektraum
    (Projekt leider beendet)

    Der Abriss des ehemaligen Schlachthofes in Naumburg im Jahr 1999 war so gut wie beschlossen. Die Rettung für den einzigen komplett erhaltenen historischen Schlachthof im Süden Sachsen-Anhalts kam sozusagen in letzter Minute: Das Gebäudeensemble erhielt den Status als Kulturdenkmal. Nun waren Ideen für die Nutzung gefragt. Der Bildungsträger Arbeit und Leben nahm die Herausforderung an: Ein Bergehof mit neuen Arbeitsfeldern im Bereich Kultur- und Denkmalpflege sollte entstehen.

    Das Burgenland, gelegen im Dreiländereck im Süden Sachsen-Anhalts, weist mit etwa 6000 Denkmälern die höchste Denkmaldichte in ganz Deutschland auf. Gerade in Städten wie Naumburg mit historischer Altstadt gibt es viel zu sanieren. Da liegt es nahe, historische Materialien wieder zu verwenden. Am Anfang standen Recherche und Dokumentation. Welche Materialien können geborgen und aufgearbeitet werden, wie viel ist in den alten Häusern überhaupt vorhanden?