Magdeburg

  • BürgerInnensolaranlage Magdeburg

    Bürger investieren in Erneuerbare Energiegewinnung

    „Bürger werfen ihr Geld in einen gemeinsamen Topf, finanzieren daraus eine Solaranlage und treten als Betreiber dieser Anlage auf.“ Das war der Ansatz der Initiatoren/innen der ersten BürgerInnen-Solaranlage Magdeburgs. „Vom Klimawandel ist täglich in der Presse zu lesen, aber die Handlungen fehlen“, kommentiert der Mitinitiator Jörg Dahlke die Motivation der Gruppe. „Dabei war es uns auch wichtig, umweltpädagogisch zu wirken“, berichtet er rückblickend. So kam für die Anlage nur ein Schuldach in Frage.

    Im Sommer 2007 war es dann erstmals soweit: auf ca. 270 m² Dachfläche der Grundschule Salbke wurde für 127.000,- € eine Solaranlage mit einer Nennleistung von knapp 30 kW in Betrieb genommen. Eine Anzeigetafel liefert für den Physikunterricht aktuelle Informationen zur Energiebilanz (z.B. Daten über eingesparte CO2-Werte). Insgesamt 51 Bürgerinnen und Bürger aus Magdeburg und dem Ausland finanzierten mit ihren Einlagen die Anlage.

  • Donnerstag "Veggietag"

    Im Mai 2009 beschloss die belgische Stadt Gent als erste, einen offiziellen fleischlosen Wochentag einzuführen und erregte damit weltweites Aufsehen. Viele Kommunen folgten. Warum Donnerstag Veggietag? Donnerstag Veggietag ist eine Aktion, die zu einem fleischfreien Wochentag in Deutschland aufrufen möchte. Mit einem Tag ohne Fleisch und Fisch leistet jeder einen Beitrag für seine persönliche Gesundheit und die anderer, sowie zum Schutz von Umwelt und Tieren.

  • Ein Haus aus Strohballen

    Strohballenhaus MDin und wieder empfängt Heike Weingärtner Besuchergruppen bei sich zuhause, denn Sie wohnt in einem Musterhaus für ökologisches Bauen im Brennesselgarten in Magdeburg. Das Musterhaus ist ein Projekt, mit dem Sie gemeinsam mit ökologisch orientierten Handwerkern aus Sachsen-Anhalt zeigen will, dass traditionelle Techniken und Materialien nicht nur ökologisch, sondern durchaus auch mit modernen Ansprüchen zu vereinbaren sind.

  • Familienhaus im Park - familienfreundlich, ökologisch, sozial, weltoffen

    Das Familienhaus im Park setzt auf Familienfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Weltoffenheit und Ökologie. Im Mittelpunkt steht im Allgemeinen, die Angebote so zu konzipieren, dass alle Familienmitglieder etwas davon haben, denn „gemeinsam erlebte, positiv empfundene Zeit“ stärkt die Familie. Das Haus wird von der gemeinnützigen Familienhaus Magdeburg® gGmbH betrieben.

  • FoodCoop

    Naturnah- regional- nicht gewinnorientiert

    Wer sich von ökologischen Produkten aus regionaler Erzeugung ernähren will, hat es nicht immer leicht. In Magdeburg bietet die Food Coop eine Alternative. In der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft haben sich etwa 80 Menschen zusammengeschlossen, die umweltfreundlich konsumieren wollen und sich solidarisch mit den Erzeugern der Region fühlen. „Denn mit Ökologie hat es nicht mehr viel zu tun, wenn ökologische Lebensmittel um die halbe Welt transportiert werden“, ist Eberhard Saftien, Mitbegründer der Food Coop e.V., überzeugt.

  • Förderverein Energiefabrik Magdeburg

    Der Förderverein Energiefabrik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bereiche der Nachhaltigkeit im Land Sachsen-Anhalt, insbesondere den Einsatz von erneuerbarer Energien und der umweltschonenden Nutzung und Einsparung von Energie, den Klima –und Umweltschutz, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Bildung zu fördern.

  • Freecycle-Netzwerk und Alles-Umsonst-Läden

    Im Rahmen der heutigen Konsumgewohnheiten wird Vieles neu gekauft und Altes entweder noch verkauft oder aber gleich weggeworfen. Welche Ausmaße diese Angewohnheit angenommen hat, kann man sich in manchen Städten, in denen es noch einen Sperrmüll gibt, vor Augen führen, wenn sich vor den Häusern ganze Berge von Dingen ansammeln, die von ihren Besitzern fortgeworfen werden. Anderswo geschieht dies inzwischen weniger spektakulär und unauffälliger, und doch werden in ganz Deutschland heutzutage unglaubliche Mengen von Dingen weggeworfen, dabei sind viele Sachen noch gebrauchsfähig und eigentlich zu schade für die Müllhalde.

  • Helionat - Magdeburger Solargenossenschaften

    Die Helionat-Genossenschaft realisiert Bürgersolargenossenschaften und möchte nicht nur aktiv zur Energiewende beitragen, sondern Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen. Dabei steht nicht nur Klimaschutz und Energiepolitik im Fokus, sie bietet darüber hinaus auch eine äußerst attraktive Anlage- und Investitionsmöglichkeit.

  • Interkultureller Garten Magdeburg

    Interkulturelle Gärten gibt es seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Städten Deutschlands. Sie dienen als Plattform für Kommunikation, als Begegnungstätte und zum Austausch zwischen Migranten und Deutschen. In den Gärten treffen verschiedene Milieus, Generationen und Lebensstile aufeinander. Durch das gemeinsame Gärtnern werden gemeinsame Interessen entdeckt, die zu neuen Verbindungen führen und neue Zugehörigkeiten entstehen lassen. Neben der Integration von Migranten, spielt Stadtökologie eine wichtige Rolle. Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume, sorgen für Artenvielfalt und ein besseres Mikroklima im Quartier. Säen, ernten und kompostieren sensibilisiert für weitere Umweltthemen. Und nicht zuletzt werden durch das Erproben neuer Methoden, Impulse für transkulturelle Formen der Umweltbildung gesetzt.

  • Magdeburg im Wettbewerb EnergieEffiziente Stadt

    Magdeburg strebt an, unter dem Titel MD-E4 eine EnergieEffiziente Stadt im Rahmen einer Modellstadt für Erneuerbare Energien zu werden. Die Vision 2020 für Magdeburg auf dem Weg zu MD-E4 ist, einen sehr hohen Anteil des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien und der Müllverbrennung (inkl. bedeutenden Eigenerzeugungsanteil) decken zu können. Beim Verkehr wird eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen durch ein Maßnahmenbündel angestrebt, so dass in Verbindung mit wesentlich effizienteren Motoren und einem relevanten Anteil an Hybrid-/Elektrofahrzeugen deutlich zur CO2-Minderung beigetragen wird.

  • Magdeburg mit eigener Stadtschokolade

    Die Stadt Magdeburg hat nun eine nachhaltig und fair produzierte Stadtschokolade. Die Kakaobohnen für die Schokolade stammen aus Kolumbien, wo sie von Kakaobauern auf kleinen Parzellen ohne Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger angebaut werden. Die Kleinbauern erhalten für ihre Ernte einen Preis, der deutlich über dem des Weltmarktes liegt. Außerdem fließen von jeder verkauften Tafel Schokolade zehn Cent in einen Fonds zur Unterstützung der Kleinbauern und zum Erhalt des Regenwaldes. Diese Einkommensalternative ermöglicht es den Kleinbauern, auf Regenwaldabholzung und Anbau von Drogen (Koka) zu verzichten.

  • Magdeburger Klimaallianz

    Klimaschutz kann nur gelingen, wenn dieser in allen Lebensbereichen Berücksichtigung findet und von allen relevanten Akteuren in der Stadt getragen wird. Mit der Magdeburger Klimaallianz strebt die Landeshauptstadt Magdeburg die aktive Integration der privaten Wirtschaft sowie wirtschaftsnaher Verbände und Vereine in die städtischen Klimaschutzaktivitäten an. Leitmotiv ist der Ausbau des kooperativen Klimaschutzes in der Stadt.

  • Repair Café Magdeburg

    Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Zum Beispiel für Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Vor Ort sind auch Reparaturexperten zugegen: Elektriker, Schneiderinnen, Tischler und Fahrradmechanikerinnen. Besucher nehmen defekte Gegenstände von zu Hause mit. Im Repair Café machen sie sich gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit. Man kann dort immer eine Menge lernen. Wer nichts zu reparieren hat, nimmt sich eine Tasse Kaffee oder Tee. Oder hilft jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch liegen verschiedene Bücher zum Thema Reparatur und Heimwerken – immer gut als Inspirationsquelle.

  • Slow Food - im Zeichen der Schnecke

    Die 1986 von Carlo Petrini in Italien gegründete Slow-Food-Bewegung bemüht sich um die Erhaltung der regionalen Küche. Sie versteht sich als Gegenpol zur weltweiten Verbreitung von uniformen, globalisierten und genussfreien Fast Food. Als Geburtsstunde gilt ein Spaghetti-Essen vor der ersten italienischen McDonald’s-Filiale in Rom. „Slow Food bedeutet ein Akt der Rebellion gegen eine Zivilisation, die, gegründet auf den sterilen Konzepten der Produktivität, der Quantität und des Massenkonsums, Gewohnheiten, Traditionen, Lebensweisen und letztendlich die Umwelt zerstört.“ Bei Slow Food steht Genuss und Region im Mittelpunkt.Ihre heutige Parole: „gut, sauber und gerecht“. Produkte sollen authentisch sein. Deshalb fördert Slow Food regionale und saisonale Lebensmittel, die auf althergebrachte und ökologisch vertretbare Art und Weise produziert werden. Lebensmittel, die nach Slow-Food-Kriterien angebaut, hergestellt, verkauft oder verzehrt werden, sollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und Menschen wieder mit Auge, Ohr, Mund und Händen an ihre Region binden.

  • Städte gegen ausbeuterische Kinderarbeit

    Die Kampagne „Aktiv gegen Kinderarbeit“ informiert die Menschen in Deutschland und insbesondere die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verantwortlich Handelnden über ihren möglichen Beitrag zur Überwindung der menschenverachtenden ausbeuterischen Kinderarbeit. Über 130 deutsche Städte, Gemeinden, Landkreise und 6 Bundesländer stehen bereits auf der Liste der Kampagne, die die Beschaffung von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit ablehnen. Bundesweit wird die Kampagne wesentlich mitgetragen von Eine-Welt- und Menschenrechts-Gruppen, Weltläden, lokalen Agenda21-Büros und kirchlichen Gruppen.

    In Sachsen-Anhalt gibt es einen Landtagsbeschluss. Außerdem haben sich Kommunen/ Landkreise angeschlossen oder es ist ein Beschluss in der Diskussion. Beschlüsse in Sachsen-Anhalt

     

  • Streuobstwiesen in der Region Magdeburg pflegen erhalten und entwickeln

    Apfelaktion klUm der Verantwortung für nachhaltige (Umwelt-)Bildungsarbeit Rechnung zu tragen, rief die Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen- Anhalt im Jahr 2006 das oben genannte Projekt ins Leben. In diesem Projekt verbindet sich innerstädtische Naturschutzarbeit (Erhalt, Pflege und Entwicklung einer Streuobstwiese in Magdeburg-Sudenburg und Bienengarten) mit generations-übergreifenden und sozial-integrativ ausgerichteten Projekt-angeboten.
    Im Rahmen umweltbildender Aktionsangebote (Bienen- und Insekten-Beobachtung, Obstblütenwanderungen, Apfelsammel-/Apfelsaftaktionen, Obstbaumschnitt etc.) sind KiTa-Einrichtungen, (Grund-) Schulen, Jugendgruppen, Familien, Senioren und interessierte Erwachsenen eingeladen die Streuobstwiese und den Bienengarten als naturschutzwürdigen Lebensraum mit allen Sinnen zu erfahren, zu erleben und zu begreifen. Ziel dieses Projektes ist es, neben dem Erhalt einer innerstädtischen Streuobstwiese mit Bienengarten sich im gemeinsamen Tun zu begegnen und auszutauschen.

  • Vitopia - Gemeinschaftlich Leben - sozial, ökologisch, politisch

    VITOPIA ist sowohl eine Gruppe von Menschen als auch ein besonderer Ort. Mitten in der Natur und doch stadtnah befindet sich ein historisches Häuserensemble direkt an der Elbe. Genossenschaftlich organisiert wirkt hier eine Gemeinschaft mit ihren Unterstützern. Gemeinsam erfahren sie, wie ein achtsames Miteinander möglich ist. Durch eine ökologische, denkmalgerechte Gebäudesanierung und die Nutzung erneuerbarer Energien wurde das ehemalige Gärtnerhaus in ein gemütliches, familienfreundliches, ökologisches CAFÉ und eine Radler/Pilgerherberge verwandelt.