Stadtentwicklung

  • 100% EE Region Gräfenhainichen

    Gräfenhainichen will sich bis 2020 zu 100% aus EE (Strom, Wärme) versorgen. Die Basis für das Erreichen dieses Zieles stellt das erarbeitete Stadtentwicklungskonzept "Stadt mit Neuer Energie - Gräfenhainichen" dar. Vision 2020: "Solare Gartenstadt". Teilnahme am Bundeswettbewerb "Stadtumbau-Ost"; phasenweise Realisierung des Stadtentwicklungskonzeptes auf Basis verschiedener Pilotprojekte mit der Integration der Bürgerinteressen im Zuge der Umsetzung.

  • 100% EE Region Harz

    Langfristig soll eine regenerative Energieversorgung im Landkreis etabliert werden. Im Projekt wurden verschiedene EE-Modellprojekte umgesetzt. Einen Vorreiter des regionalen Umstellungsprozesses stellt Dardesheim ("Stadt der Erneuerbaren Energien") dar. Besonderheiten: Energiepark Druiberg; Pumpspeicherkraftwerk Wendefurth; Kombikraftwerk; E-Energy Modellprojekt "Regenerative Modellregion Harz" (RegModHarz); Elektromobilität-Förderprojekt "Harz.EE-mobility".

  • Architektur macht Schule

    Wenn in der Naumburger Altstadt Schülerinnen und Schüler eine Brachfläche und seine Umgebung vermessen, fotografieren, zeichnen und Passanten nach ihren Vorstellungen zur Stadt befragen, dann hat es höchstwahrscheinlich mit dem Projekt „Architektur macht Schule“ des Architektur- und Umweltladens „Warum“ zu tun.

    Die Architektin Bärbel Cronau-Kretzschmar und ihre Kollegen wollen junge Menschen dazu befähigen, sich mit Stadtentwicklung und Architektur im Allgemeinen und mit ihrer Stadt im Besonderen auseinander zu setzen, Baukultur und Baudenkmalpflege zu verstehen und Planungsprozesse zu durchdringen. In der Schule, sind sie überzeugt, wird zu wenig über Architektur und Stadt vermittelt, als dass die Menschen überhaupt mitreden können und es sich auch zutrauen, mitzureden.

  • Bioenergieregion und Energieavantgarde Wittenberg

    wittenbergDer Landkreis Wittenberg versteht sich als Bioenergieregion. 2008 wurde unter dem Kurztitel BINGO das länderübergreifende Konzept einer 100%-Erneuerbare Energie-Region aus der Taufe gehoben.

    In Zusammenarbeit mit den Landkreisen Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld sowie der Stadt Dessau-Roßlau soll die Bioenergieregion in der Mitte Ostdeutschlands vorangetrieben werden.

    Große Grünland- und Agrarflächen, Auenflächen und ausgedehnte Waldgebiete sowie aufgeforstete Bergbaufolgelandschaften bieten große Mengen bislang ungenutzter Sekundärressourcen für den Aufbau von Re-Produktionsketten.

  • DAKSBAU eG – kooperative Selbsthilfe

    Arbeiten, Leben und Wohnen im Kochhaus

    Industriedenkmäler sind Zeugnisse einer vergangenen Architektur, oft mit einem direkten Nebeneinander von Arbeit und Leben. Ihre Konstruktionen stehen aber heutigen innerstädtischen Gestaltungs- und Nutzungsideen eher im Wege, ihr Zustand ist nicht selten marode und ihr Verfall wird durch die Anerkennung als Denkmal oft nur hinauszögert. Manchmal ist es dem Engagement und dem Gestaltungswillen weniger Bürger zu verdanken, die den scheinbar zwangsläufigen Niedergang stoppen und solche Gebäude durch neue Ideen wieder in das innerstädtische Leben integrieren.

  • Deichrückverlegung am Oberluch

    Der Deich macht Platz für die Elbe

    Nach dem Jahrhunderthochwasser von 2002 wurden schnell Stimmen laut, die den Bau höherer Deiche forderten. An der Mittleren Elbe bemühte man sich zusätzlich um Alternativen. Hier sind – ganz im Sinne einer nachhaltigen Hochwasserpolitik – derzeit 15 Deichrückverlegungen mit einer Gesamtfläche von 2600 ha geplant. Die so entstehenden Überschwemmungsräume verringern nicht nur die Schäden bei Hochwasser, sondern bieten auch Schutz für bedrohte Tiere und Pflanzen und filtern Schadstoffe aus den Flüssen. Die Planung ist oft langwierig, weil mit der Bevölkerung vor Ort und den Eigentümern der zur Flutung vorgesehen Flächen angemessene Lösungen gefunden werden müssen.

  • Eine Bergbaufläche weicht der Natur

    Goitzsche-Wildnis

    Einst war die „Goitzsche“ eine Auwald- und Wiesenlandschaft vor den Toren der Industriestadt Bitterfeld, für die Bewohner ein wichtiges Naherholungsgebiet. Der Braunkohlenabbau verwandelte sie in eine „Mondlandschaft“, die zu einer ökologischen Last wurde. Doch mit der Aufgabe des Bergbaus 1991 konnte aus dieser von Menschen gemachten Landschaft ein interessanter, ökologisch wertvoller Raum entstehen.

    Der BUND für Umwelt und Naturschutz e.V. erkannte diese Situation und begann im Jahr 2000 das Projekt „Goitzsche-Wildnis“: Durch den Kauf von mittlerweile 1300 ha Bergbaufläche erhält die Natur Raum, um sich möglichst unbeeinflusst von menschlichen Eingriffen zu entwickeln.

  • Gut Mößlitz

    Neues Leben in alten Mauern

    Beinahe hätte das vernichtende Gutachten zur Bausubstanz das Ende des über dreihundert Jahre alten Rittergutes Mößlitz bedeutet. Nach einer fast durchgängig landwirtschaftlichen Nutzung, seit den 70er Jahren durch die LPG, prägten im Jahr 1995 Leerstand und Verfall das Bild. Die alte, das Ortsbild bestimmende Gutsscheune musste abgerissen werden und das Trinkwasser des Brunnens war ungenießbar geworden. Eine Notversorgung der verbleibenden Bewohner wurde notwendig.

    Der Förderverein Gut Mößlitz e.V. mit über 70 Mitgliedern und seine Partner können stolz sein: Heute wohnen wieder 67 Menschen in Mößlitz, so viele wie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – Alteingesessene und junge Familien. Teils sind sie von außerhalb hinzugezogen.

  • Holunderkontor

    Kulturhistorisches Informations- und Dokumentationszentrum zum Holunder mit Veranstaltungen und stundenweisem Cafébetrieb.

    Holunderkontor

    Verein Holunder-BUND e.V.
    August-Bebel-Straße 14
    39167 Höhe Börde OT Niederndodeleben
    Ursula E. Duchrow-Buhr
    Tel. 039204/66258

  • Radfahrerstadt Dessau-Roßlau

    Das Radwegenetz weist den Weg

    Wer dem Elberadweg, dem Muldentalradweg oder dem europäischen Fernradweg R1 folgt, gelangt irgendwann in die Radfahrerstadt Dessau. Ein dichtes Radwegenetz von über 100 km führt Einheimische und Besucher durch die Stadt. Hinzu kommen viele touristische Wege und gut ausgearbeitete Tourenangebote in die Region wie die „Gartenreichtour Fürst Franz“. Benannt nach Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) führt der insgesamt 60 km lange Rundweg durch die einzigartige Elbauenlandschaft und verbindet die Schlösser und Parkanlagen im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Abschließbare Fahrradboxen dienen an touristischen Schwerpunkten der sicheren Aufbewahrung von Fahrrädern und Gepäck während in aller Ruhe ein Schloss oder Park erkundet werden kann.

  • Verein denkMal und Leben Havelberg

    DenkMal und Leben e.V. hat sich das Ziel gesetzt, historische Baudenkmäler zu erhalten, behutsam zu sanieren und durch eine denkmalgerechte Nutzung den Erhalt zum Wohle der Allgemeinheit zu sichern. Das erste Bau-Projekt widmete sich in Havelberg der ehemaligen Domkurie in der Domherrnstrasse 8. Dieses Fachwerkhaus von 1723 war schwer geschädigt und vom Abriss bedroht. Inzwischen ist es von Grund auf saniert und wird vom Verein als Kultur- und Bildungsstätte betrieben.