Der Erhalt und die Belebung des Regionalen standen im Mittelpunkt eines landesweiten Treffens, zu dem der Verein Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. regionale Initiativen am 7.November ab 9.30 Uhr in den ehemaligen Schlachthof nach Naumburg (Saale) eingeladen hatte.

Ländliche Räume stehen heute vor großen Herausforderungen. Die abnehmende Bevölkerung und der Rückzug von Dienstleistungsangeboten und Infrastruktur aus dem ländlichen Raum sind nur einige der Herausforderungen. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels. Als Antwort auf die Globalisierung ist gegenwärtig aber zugleich ein Trend zum Regionalen zu beobachten:

Regionale Wirtschaftskreisläufe, Regionalmarken, Qualität und Transparenz von Produkten, regionale Geldsysteme und regionale Energieversorgung sind nur einige Ansätze, die zu Zukunftsperspektiven für ländliche Räume beitragen können. In Mittelpunkt des Treffens stand die These, dass Regionen in Zukunft eine stabilisierende Rolle in einer globalisierten Welt einnehmen werden. Ziel war es, allen an lebendigen, nachhaltigen Regionen interessierten Menschen in Sachsen-Anhalt eine Plattform zum Austausch zu bieten und regionale Initiativen zu vernetzen.

Begleitend fand auf dem Gelände des Ehemaligen Schlachthofes, Rossbacher Str.12, ein öffentlicher Regionalmarkt statt. Vor und in der Halle boten Direktvermarkter aus der Region auf einem kleinen Bauernmarkt Fisch, Honig, Obst, Gemüse, Wein, Ziegenkäse und weitere regionale Produkte an. Zahlreiche Initiativen wie Naturparke, der Tourismusverband Saale-Unstrut-Triasland e.V., die Verbraucherzentrale, Energieberatung, der Regiogeldverband oder die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie stellten sich und ihren Beitrag für lebendige Regionen vor. Außerdem waren verschiedene Ausstellungen zu sehen.