FoodCoop: Nachhaltig - Selbstwerwaltet - Nicht gewinnorientiert


Art des Akteurs: Gemeinschaft
Beitrag aktualisiert: 18. November 2018

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Akteur

Magdeburger Food Coop
Thiemstraße 13
39104 Magdeburg
Webseite: http://www.foodcoop-md.de

Kontakt

mailto:info@foodcoop-md.de

Die Food Coop Magdeburg ist eine selbstverwaltete, nicht gewinnorientierte Kooperative und möchten ein nachhaltiges Konsumverhalten verwirklichen und fördern. Dadurch soll eine zukunftssichtige Alternative zum kapitalistisch geprägten Einzelhandel praktisch erprobt werden. 1998 haben sich etwa 80 Menschen zusammengeschlossen, die umweltfreundlich konsumieren wollen und sich solidarisch mit den Erzeugern der Region fühlen. „Denn mit Ökologie hat es nicht mehr viel zu tun, wenn ökologische Lebensmittel um die halbe Welt transportiert werden“, meinte schon damals Mitbegründer der Erzeuger*innen-Verbraucher*innen-Gemeinschaft, Eberhard Saftien.

Vom Einkauf bis zur Verpackung reicht der ökologische Anspruch der Initiative, denn wer hier einkauft, hilft Verpackungsmüll zu reduzieren: Körbe, Tüten oder Flaschen bringen die Kunden möglichst selbst mit. Wichtig ist den Mitgliedern der Food Coop aber vor allem die Gemeinschaft, nicht nur untereinander, sondern auch mit den Bioproduzenten aus der Region, denen sie durch ihre Einkäufe zusätzliche Absatzmöglichkeiten erschließen möchten. Im Sortiment befinden sich zur Zeit diverse Trockenwaren, Brotaufstriche, Getränke und Konserven bis hin zu Kosmetika und Hygieneartikel. Selbstverständlich verzichten auch die Food Coopler nicht auf Produkte wie Kaffee oder Schokolade, die nicht aus der Region zu bekommen sind. Alternativ haben sie sich für ausgewählte Produkte aus fairem Handel entschieden. 

Als mittlerweile ethablierter Teil der ökosozialen Strukturen in Magdeburg hat es sich die die Food Coop außerdem zur Aufgabe gemacht, Menschen zu vernetzten und auch zu einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrem Konsumverhalten zu bewegen. So finden regelmäßige Kennenlerntreffen statt, um diesen Pionierraum für Interessierte zu öffnen und sie daran teilhaben zu lassen. Die Mitglieder der Food Coop treffen sich in extra Plenen, denn die Gemeinschaft erledigt alles selbst: Sie lebt vom Engagement ihrer Mitwirkenden und ist basisdemokratisch organisiert. Die Bestellungen bei heimischen Direktvermarktern oder ggf. beim Bio-Großhandel, die Warenannahme, Buchführung oder Inventur. Wer sich an diesen organisatorischen Aufgaben nicht beteiligen möchte, zahlt einen etwas höheren Beitrag. Die unentgeltliche Mitarbeit vieler Mitglieder und der Verzicht auf Zwischenhändler und Gewinne halten die Preise klein – meist kleiner als im freien Handel. Die Beiträge decken die Ladenmiete, den Strom oder den Betrieb des Computers, der für Bestellungen und Buchführung nötig ist.

Seit gut einem Jahr vollzieht die Food Coop nun einen Generationswechsel und ist damit wieder auf der Suche nach neuen Mitgliedern und Herausforderungen. Weitere Aktive, Ideen und helfende Hände sind herzlich willkommen!

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Globale Nachhaltigkeitsziele

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