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Stadtwerke Wanzleben: Was hat Ökologie mit Demografie zu tun?

Bisher hatte die Wanzlebener Stadtwerke GmbH Steinkohle favorisiert, um die Preise nicht den Schwankungen des Gas- und Ölmarktes auszusetzen. Doch die fossilen Brennstoffe werden knapp.
Die fortgeschrittene Technologie in der Energieerzeugung, steigende Preise und die CO2-Bilanz von Steinkohle veranlassten Hans-Walter Franke, Geschäftsführer der Stadtwerke, die Erneuerbaren Energien in den Blick zu nehmen und neu zu kalkulieren. Rückendeckung erhielt er vom Stadtrat, dessen Ziel es ist, dass sich Wanzleben selbst mit Energie versorgen kann.

Das Familienhaus im Park setzt auf Familienfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Weltoffenheit und Ökologie. Im Mittelpunkt steht im Allgemeinen, die Angebote so zu konzipieren, dass alle Familienmitglieder etwas davon haben, denn „gemeinsam erlebte, positiv empfundene Zeit“ stärkt die Familie. Das Haus wird von der gemeinnützigen Familienhaus Magdeburg® gGmbH betrieben.

Naturnah- regional- nicht gewinnorientiert

Wer sich von ökologischen Produkten aus regionaler Erzeugung ernähren will, hat es nicht immer leicht. In Magdeburg bietet die Food Coop eine Alternative. In der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft haben sich etwa 80 Menschen zusammengeschlossen, die umweltfreundlich konsumieren wollen und sich solidarisch mit den Erzeugern der Region fühlen. „Denn mit Ökologie hat es nicht mehr viel zu tun, wenn ökologische Lebensmittel um die halbe Welt transportiert werden“, ist Eberhard Saftien, Mitbegründer der Food Coop e.V., überzeugt.

Der Förderverein Energiefabrik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bereiche der Nachhaltigkeit im Land Sachsen-Anhalt, insbesondere den Einsatz von erneuerbarer Energien und der umweltschonenden Nutzung und Einsparung von Energie, den Klima –und Umweltschutz, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Bildung zu fördern.

Im Rahmen der heutigen Konsumgewohnheiten wird Vieles neu gekauft und Altes entweder noch verkauft oder aber gleich weggeworfen. Welche Ausmaße diese Angewohnheit angenommen hat, kann man sich in manchen Städten, in denen es noch einen Sperrmüll gibt, vor Augen führen, wenn sich vor den Häusern ganze Berge von Dingen ansammeln, die von ihren Besitzern fortgeworfen werden. Anderswo geschieht dies inzwischen weniger spektakulär und unauffälliger, und doch werden in ganz Deutschland heutzutage unglaubliche Mengen von Dingen weggeworfen, dabei sind viele Sachen noch gebrauchsfähig und eigentlich zu schade für die Müllhalde.

Vom Haselnusshof ins Grüne Band

Seit Jahren engagiert sich die Familie Starck vom Haselnusshof in der Altmark für das nationale Naturerbe Grünes Band. Allein in der Altmark erstreckt sich der für den Naturschutz so wichtige Biotopverbund über eine Strecke von über 100 km.
Der einstige Bauernhof in Binde ist die erste Anlaufstelle für Radwanderer, die das Grüne Band erkunden wollen.

Neues Leben in alten Mauern

Beinahe hätte das vernichtende Gutachten zur Bausubstanz das Ende des über dreihundert Jahre alten Rittergutes Mößlitz bedeutet. Nach einer fast durchgängig landwirtschaftlichen Nutzung, seit den 70er Jahren durch die LPG, prägten im Jahr 1995 Leerstand und Verfall das Bild. Die alte, das Ortsbild bestimmende Gutsscheune musste abgerissen werden und das Trinkwasser des Brunnens war ungenießbar geworden. Eine Notversorgung der verbleibenden Bewohner wurde notwendig.

Der Förderverein Gut Mößlitz e.V. mit über 70 Mitgliedern und seine Partner können stolz sein: Heute wohnen wieder 67 Menschen in Mößlitz, so viele wie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – Alteingesessene und junge Familien. Teils sind sie von außerhalb hinzugezogen.

"Strohpolis" - Dreigeschosser aus StrohÖkodorf „Sieben Linden“

Im Ökodorf „Sieben Linden“ wird vorrangig mit Stroh, Lehm und Holz gebaut. Neu Zugezogene wohnen meistens in Bauwagen. Da die Bauwagen als Übergangslösung gedacht und Häuser mit geringerem Energiebedarf das eigentliche Ziel sind, wird eigentlich ständig gebaut. Insgesamt stehen dem Ökodorf 6,5 Hektar Bauland zur Verfügung, auf dem einmal 300 Menschen in ökologischen Häusern wohnen werden – zum Beispiel in Strohballenhäusern. Sie sind günstig, nutzen nachwachsende Rohstoffe aus der Region und ihre Bauweise ist auch von Laien erlernbar.

Die Helionat-Genossenschaft realisiert Bürgersolargenossenschaften und möchte nicht nur aktiv zur Energiewende beitragen, sondern Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen. Dabei steht nicht nur Klimaschutz und Energiepolitik im Fokus, sie bietet darüber hinaus auch eine äußerst attraktive Anlage- und Investitionsmöglichkeit.

Kulturhistorisches Informations- und Dokumentationszentrum zum Holunder mit Veranstaltungen und stundenweisem Cafébetrieb.

Holunderkontor

Verein Holunder-BUND e.V.
August-Bebel-Straße 14
39167 Höhe Börde OT Niederndodeleben
Ursula E. Duchrow-Buhr
Tel. 039204/66258

Interkulturelle Gärten gibt es seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Städten Deutschlands. Sie dienen als Plattform für Kommunikation, als Begegnungstätte und zum Austausch zwischen Migranten und Deutschen. In den Gärten treffen verschiedene Milieus, Generationen und Lebensstile aufeinander. Durch das gemeinsame Gärtnern werden gemeinsame Interessen entdeckt, die zu neuen Verbindungen führen und neue Zugehörigkeiten entstehen lassen. Neben der Integration von Migranten, spielt Stadtökologie eine wichtige Rolle. Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume, sorgen für Artenvielfalt und ein besseres Mikroklima im Quartier. Säen, ernten und kompostieren sensibilisiert für weitere Umweltthemen. Und nicht zuletzt werden durch das Erproben neuer Methoden, Impulse für transkulturelle Formen der Umweltbildung gesetzt.