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Gesund und besser leben

Die Essgewohnheiten in Deutschland sind im Wandel: In vielen Familien wird nicht mehr gemeinsam gegessen, jedes vierte Kind kommt ohne Frühstück zur Schule und statt frisch zubereiteter Mahlzeiten kommen immer häufiger Fertiglebensmittel auf den Tisch. Zufall oder nicht? Parallel zu diesem Trend stieg die Zahl der übergewichtigen Kinder zwischen 3 und 17 Jahren auf 15%. In Barleben soll das anders werden. Über 20 lokale und regionale Partner haben sich zur Lokalen Initiative Barleben „Besser essen. Mehr bewegen.“ (LIBa) zusammengeschlossen.

Naturressort Schindelbruch ist erstes klimaneutrales Hotel in Mitteldeutschland
Urlaubskomfort und Umweltfreundlichkeit müssen sich nicht ausschließen. Das stellt das von der Jagd- und Forstgesellschaft Stolberg mbH betriebene Naturessort Schindelbruch in Stolberg (Südharz) unter Beweis und lädt zum Ausspannen im ersten klimaneutralen Hotel Mitteldeutschlands ein.

Eine gemeinnützige Stiftung mit Wald

Die Gemeinderäte der Gemeinde Hayn (Harz) haben im Frühjahr 2008 die Idee entwickelt, den Gemeindewald in eine gemeinnützige und rechtsfähige Stiftung des Privatrechts zu überführen. Ziel war es, nachhaltig das bürgerschaftliche Engagement in der Gemeinde zu stärken und gleichzeitig unseren Wald für unsere Nachkommen zu bewahren. Die Hayner Kulturstiftung möchte das bürgerschaftliche Engagement in einer vom demographischen Wandel geprägten ländlichen Region durch eine gezielte finanzielle Unterstützung fördern. Im Fokus der Stiftung steht neben der Unterstützung von Hayner Vereinen und Initiativen vor allem die Hayner Natur - der Hayner Wald.

Schnellwachsende Pappeln und Weiden auf Stadtumbauflächen in Dessau

Der Energietisch Dessau hat mit großer Unterstützung weiterer Agenda 21 Initiativen im April 2007 etwa 1000 Pappel- und Weidenstecklinge gepflanzt. Die Fläche, ca 1200 m², liegt zwischen der Johann Meier Str. und der Amalienstraße. Nach vier bis fünf Jahren werden die jungen Bäume geerntet und wir rechnen mit einem Holzertrag von 3 bis 4 Tonnen. Die Bäume treiben anschließend aus ihren Wurzelstöcken neu aus und nach weiteren 4 bis 5 Jahren ist wieder Erntezeit. Das geht etwa viermal auf die gleiche Weise, bis neue Stecklinge gepflanzt werden müssten, oder diese Flächen eben wieder für einen originär städtische Zweck gebraucht werden.

Magdeburg strebt an, unter dem Titel MD-E4 eine EnergieEffiziente Stadt im Rahmen einer Modellstadt für Erneuerbare Energien zu werden. Die Vision 2020 für Magdeburg auf dem Weg zu MD-E4 ist, einen sehr hohen Anteil des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien und der Müllverbrennung (inkl. bedeutenden Eigenerzeugungsanteil) decken zu können. Beim Verkehr wird eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen durch ein Maßnahmenbündel angestrebt, so dass in Verbindung mit wesentlich effizienteren Motoren und einem relevanten Anteil an Hybrid-/Elektrofahrzeugen deutlich zur CO2-Minderung beigetragen wird.

Die Stadt Magdeburg hat nun eine nachhaltig und fair produzierte Stadtschokolade. Die Kakaobohnen für die Schokolade stammen aus Kolumbien, wo sie von Kakaobauern auf kleinen Parzellen ohne Einsatz von Pestiziden und Kunstdünger angebaut werden. Die Kleinbauern erhalten für ihre Ernte einen Preis, der deutlich über dem des Weltmarktes liegt. Außerdem fließen von jeder verkauften Tafel Schokolade zehn Cent in einen Fonds zur Unterstützung der Kleinbauern und zum Erhalt des Regenwaldes. Diese Einkommensalternative ermöglicht es den Kleinbauern, auf Regenwaldabholzung und Anbau von Drogen (Koka) zu verzichten.

Klimaschutz kann nur gelingen, wenn dieser in allen Lebensbereichen Berücksichtigung findet und von allen relevanten Akteuren in der Stadt getragen wird. Mit der Magdeburger Klimaallianz strebt die Landeshauptstadt Magdeburg die aktive Integration der privaten Wirtschaft sowie wirtschaftsnaher Verbände und Vereine in die städtischen Klimaschutzaktivitäten an. Leitmotiv ist der Ausbau des kooperativen Klimaschutzes in der Stadt.

Im Jahr 2010 wurde im Naturhof Zellewitz in Sachsen-Anhalt das Umwelt-Projekt „Natur zum Anfassen“ für Grundschulklassen der Region Bernburg gemeinsam mit dem Förderverein Bildung und Arbeit Bernburg und dem Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt etabliert und durchgeführt. Träger dieses Projektes war und ist MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH. Das Naturprojekt wurde von den beteiligten Schulklassen mit 300 kleinen Besuchern sehr positiv aufgenommen. Acht  Wochen lang wurde im Naturhof mit viel Freude und Wissensdurst erkundet, geforscht und gewerkelt. Nun möchten wir „Natur zum Anfassen“ dauerhaft fortführen und erweitern.

Wenn Cornelia Lorenz von dem kleinen Wethau vor den Toren Naumburgs erzählt, merkt man ihr die Begeisterung an. Denn der idyllische Ort bietet alles, was sie sich für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung nur wünschen kann: Wald, reichhaltige Wiesen, Streuobstwiesen und ein Flusslauf sind in unmittelbarer Nähe vorhanden; begrünte Fassaden, Energieerzeugung mittels Wasserkraft und Solaranlagen auf den Dächern zeugen vom Engagement der Einwohner. Im Jahr 2001 ergriff der Naumburger Umweltladen die Gelegenheit und gründete dort in ehrenamtlicher Initiative die spätere Natur- und Umweltschule. Gute Ideen und eine mutige Umsetzung waren und sind gefragt. Cornelia Lorenz und die anderen Vereinsmitglieder sind überzeugt, dass man nur Probleme, die man erkennt, lösen kann. Deswegen berühren ihre Bildungsangebote alle Bereiche nachhaltiger Entwicklung: von der gesunden Ernährung über den Umgang mit natürlichen Ressourcen und nachwachsenden Rohstoffen zur Baubiologie und Kleidung, von den Auswirkungen unserer Lebensweise auf Entwicklungsländer bis hin zur „kleinen Wildnis“ vor der Haustür. 

Der Naturerlebnispark liegt in der Elbtalaue und ist für Kindergruppen und Familien, aber auch für Senioren ein lohnendes Ausflugsziel. Es gibt zum Beispiel Schafe und Ziegen zum Streicheln und ein Igel-Hotel für Tiere, die ohne Hilfe nicht durch den Winter kommen würden. Im Naturerlebnispark erfahren die Gäste alles Wissenswerte über Fledermäuse, Störche, Biber und Amphibien. Außerdem wird gezeigt, wie man Vögeln, Fledermäusen und Insekten das passende Häuschen baut. Es gibt drei Seminarräume, in denen Gruppen tagen können und der NABU bietet regelmäßige Exkursionen in die Umgebung an. Richtig viel los ist bei den drei großen Festen im Frühling, Sommer und Herbst.

Der heutige Naturhof in Zellewitz gehörte einst der Großbauernfamilie Weise. Die Familie Weise lebte ab 1686 in sechs Generationen auf dem Hof und hat ihn für den damaligen Entwicklungsstand der Landwirtschaft zu einem effektiven und modernen Großbauernhof gestaltet. Seit 1994 wurden umfangreiche öffentliche Mittel zum Aufbau einer funktionsfähigen Informations-  und Erlebnisstätte bereitgestellt. Der Bernburger Förderverein Bildung und Arbeit e.V. organisiert jährliche Höhepunkte und ganzjährige Projekttage, die von vielen Besuchern aus nah und fern gerne angenommen werden.

Naturhof Zellewitz
Dorfstr. 32
06420 Könnern
Tel.: 034691 21255
Fax: 034691 21255
E-Mail: info(at)naturhof-zellewitz.de

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