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Natur erleben in der Lutherstadt

Besonders von April bis Oktober nutzen täglich Schulklassen und Kindergartengruppen die Anlage für Projekt- und Wandertage, aber auch für Abschluss- oder Zuckertütenfeste. Senioren- und verschiedene Sportgruppen nutzen den Stadtwald als Ausflugs- und Trainingsgebiet, Familien feiern Kindergeburtstage und Einschulungen hier und täglich können bis zu 200 Wittenberger und ihre Gäste im Objekt und auf dem Lehrpfad begrüßt werden. Zusätzlich nutzen täglich Bürgerinnen und Bürger telefonisch oder persönlich Möglichkeiten der Beratung besonders im Bereich Arten- und Tierschutz.

Der Verein versteht sich als ‚Unternehmen’ für eine nachhaltige Entwicklung. Sein Ziel: die Förderung und Entwicklung neuer Formen der Landkultur.Dabei geht es den Gründungsinitiatoren Christine Wenzel und Veit Urban nicht darum, alte Formen durch neue zu ersetzen, sondern das Dorf wieder zu beleben. Die alten Muster der Erwerbsarbeit, die auch das kulturelle und soziale, das ökologische und politische Leben bestimmt haben, tragen nicht mehr. Gerade im ländlichen Raum sind schrumpfende Gemeinden oder gar „sterbende Dörfer“ zu beobachten. Diesem Zustand will der Verein entgegenwirken.

Die Stadt Dessau führt seit Jahren regelmäßige Agenda21-Wochen durch. Außerdem beteiligt sie sich u.a. an dem langen Tag der Stadtnatur und organisiert zweimal jährlich einen Bauernmarkt.

Agenda 21-Woche u.a.

Ökologisch, sozial und global gerecht

Wie lebt man ökologisch? Und wie lebt man ökologisch in einer Gemeinschaft? Diese Fragen sind nicht neu, aber angesichts zunehmender menschengemachter Klimaveränderungen und ihrer Folgen höchst aktuell. Im Ökodorf „Sieben Linden“ nahe Poppau versuchen ökologisch engagierte, handwerklich interessierte und politisch aktive Menschen diese Fragen zu beantworten. Die Idee, ein zukunftsfähiges Ökodorf zu entwickeln, hatten einige Aktive schon Ende der 80er Jahre. Sie machten Pläne, sammelten Erfahrungen und suchten einen Ort, um ihre Ideen umzusetzen. Bald darauf gründeten sie in Groß Chüden in der Altmark auf einem ehemaligen Bauernhof ein Projektzentrum. Von hier gingen nicht nur verschiedene Betriebsgründungen aus, von hier aus planten sie auch das Ökodorf. 1996 erhielt die Initiative den TAT-Orte-Preis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für die Entwicklung und Realisierung einer sozialökologischen Modell-Siedlung im ländlichen Raum. 1997 kaufte die „Siedlungsgenossenschaft Ökodorf eG“ Land in der Gemeinde Bandau in Sachsen-Anhalt und begann auf der Grundlage eines Bebauungsplans mit der Besiedlung. Heute leben im Ökodorf „Sieben Linden“ 30 Kinder und 82 Erwachsene.

Praktische Umweltbildung im Salzlandkreis: In den letzten Jahren haben sich in Sachsen-Anhalt vielfältige Initiativen zur Umweltbildung herausgebildet. Die Umweltzentren stehen für engagierte Arbeit auf diesem Gebiet. Im Zentrum des Salzlandkreises befindet sich die Ökostation Neugattersleben. Die Einrichtung setzt sich ein für folgende Ziele und kann mit attraktiven ganzjährigen Angeboten für alle Alters- und Interessensgruppen zu diesen Schwerpunkten aufwarten:

• den direkten persönlichen Umgang mit der Natur sowie für   ihre  verantwortungsvolle Erhaltung und Nutzung,
• die Aufklärung einer breiten Öffentlichkeit über die Bedeutung des Natur- und Umweltschutzes und
• die naturverbundene Freizeitgestaltung und außerschulische Umweltbildung von Kindern und Jugendlichen

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Ökostation Neugattersleben
Förderstedter Straße 4
06429 Nienburg/ OT Neugattersleben
Tel.: (034721) 225 49

Das Radwegenetz weist den Weg

Wer dem Elberadweg, dem Muldentalradweg oder dem europäischen Fernradweg R1 folgt, gelangt irgendwann in die Radfahrerstadt Dessau. Ein dichtes Radwegenetz von über 100 km führt Einheimische und Besucher durch die Stadt. Hinzu kommen viele touristische Wege und gut ausgearbeitete Tourenangebote in die Region wie die „Gartenreichtour Fürst Franz“. Benannt nach Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) führt der insgesamt 60 km lange Rundweg durch die einzigartige Elbauenlandschaft und verbindet die Schlösser und Parkanlagen im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Abschließbare Fahrradboxen dienen an touristischen Schwerpunkten der sicheren Aufbewahrung von Fahrrädern und Gepäck während in aller Ruhe ein Schloss oder Park erkundet werden kann.

Wo finde ich den nächsten Bioladen? Wo gibt es in Halle Second Hand Klamotten? Eine Onlinekarte und eine Broschüre zum Download von Greenpeace Halle geben Antworten:

http://www.halle.greenpeace.de/nachhaltiger-konsum-halle

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Regiocrowd ist eine Plattform zur Erprobung von Zeit- und Geldengagementprojekten im Bereich Naturschutz. Sie wurde vom Dübener Heide e.V. initiiert und wird durch den Freistaat Sachsen gefördert. Menschen aller Alters- und Interessengruppen finden hier einzigartige Möglichkeiten, sich ohne spezielle Vorkenntnisse für ihre Umwelt einzusetzen und dabei den eigenen Horizont zu erweitern. Im Rahmen von Zeitengagementprojekten kann jeder selbst dabei helfen, dass tolle Ideen in der Natur reale Gestalt gewinnen. Gleichzeitig dürfen sich alle, die mitmachen, auf eine erholsame Zeit, spannende Kontakte und das Erlernen neuer Fertigkeiten freuen. Zudem verlinkt regiocrowd auf interessante Crowdfunding-Projekte im Umweltbereich, die von anderen Plattformen angeboten werden. Hier können begeisterte Unterstützer Geld geben und erhalten dafür, je nach Initiator, eine ideelle oder finanzielle Gegenleistung. Damit der Erhalt sowie die Weiterentwicklung von Naturschutzgebieten durch Zeit- und Geldengagement auch andernorts Schule macht, bietet das Expertenteam von regiocrowd verschiedene Informations- und Unterstützungsmaßnahmen an. Ziel von regiocrowd ist es, auf diesem Wege eine moderne Möglichkeit für bürgerschaftliches Engagement im Umweltschutzbereich zu schaffen.

zu RegioCrowd

Neun verschiedene Geschenkkisten mit regionalen Produkten in farbigen, mehrfach verwendbaren und attraktiven Kartonagen werden angeboten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich online seine ganz individuelle Regiokiste zusammen zu stellen. Im Rahmen eines transnationalen Leader-Kooperationsprojektes konnten 24 Produzenten mit über 50 Produkten von einer Mitarbeit überzeugt werden. Zu Preisen zwischen 25 und 50E werden unterschiedliche Varianten der Frucht-, Genuss- und Wildkisten angeboten. Ob feine Obstbrände aus dem Fläming, Weine aus dem Jessener Land, Wildspezialitäten aus dem Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Kräuterraritäten aus der Dübener Heide, Bärlauch-, Sanddorn- oder Kürbisprodukte aus dem Köthener Land – hier schmeckt man Regionalität.

Zwischen Weltkulturerbe und Visionen

Wer sich mit dem Dessauer Reisewerk auf Entdeckungstour begibt, erfährt Ungewöhnliches über das Elbeland. Denn das Reisewerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein möglichst facettenreiches, realistisches Bild von der Region zu vermitteln und dabei auch Licht und Schatten in den Blick zu nehmen. Die Region hat, selbst jenseits der Weltkulturerbestätten Bauhaus, Gartenreich und Wittenberg, viel zu bieten. Dieses Potential möchte das Reisewerk erschließen und setzt dabei weniger auf Anekdoten als vielmehr auf Fakten, fundierte Recherchen und strenge Qualitätskriterien. „Wir werben mit großer Überzeugung für die Region, aber zur Dessauer Stadtgeschichte gehören beispielsweise nicht nur zweimal Weltkulturerbe, sondern eben auch die Produktion von Zyklon B “, erläutert Guido Fackiner, Mitbegründer des Reisewerks, das Konzept.

Repair Cafés sind ehrenamtliche Treffen, bei denen die Teilnehmer alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. An den Orten, an denen das Repair Café stattfindet, ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden. Zum Beispiel für Kleidung, Möbel, elektrische Geräte, Fahrräder, Spielzeug und vieles mehr. Vor Ort sind auch Reparaturexperten zugegen: Elektriker, Schneiderinnen, Tischler und Fahrradmechanikerinnen. Besucher nehmen defekte Gegenstände von zu Hause mit. Im Repair Café machen sie sich gemeinsam mit einem Fachmann oder einer Fachfrau an die Arbeit. Man kann dort immer eine Menge lernen. Wer nichts zu reparieren hat, nimmt sich eine Tasse Kaffee oder Tee. Oder hilft jemand anderem bei der Reparatur. Auf dem Lesetisch liegen verschiedene Bücher zum Thema Reparatur und Heimwerken – immer gut als Inspirationsquelle.