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Interkultureller Garten Magdeburg


Interkultureller Garten Magdeburg
Art des Akteurs: Verein/Initiative
Beitrag aktualisiert: 04. Oktober 2018

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Akteur

KanTe e.V. c/o iKuGa
Zschokkestraße 32
39104 Magdeburg
Webseite: http://www.ikuga.de
Facebook: https://www.facebook.com/IKuGa.Magdeburg

Kontakt

mailto: info@ikuga.de
Telefon: 0157 54301568

Der IkuGa

Der Interkulturelle Garten Magdeburg (IkuGa) gründete sich 2011 aus einer freien Initiative verschiedener Akteure aus dem Stadtteil Neue Neustadt. Unterstützt wurden diese vom Kulturverein KanTe e.V., dem Internationalen Bund, dem Stadtplanungsamt Magdeburg, der WOBAU und dem Land Sachsen Anhalt. Er befindet sich auf einer ehemaligen Brachfläche in der Neuen Neustadt am Kuckhoffplatz 8. Auf 2600 m2  bewirtschaften ca. 30 GärtnerInnen im Alter von 11 bis 70 Jahre den Garten in vielfältiger Art und Weise.

Das Konzept des Gartens ist einfach: Allen voran ist der Garten ein Gemeinschaftsgarten: Die bereitgestellten Gartengeräte und das Häuschen werden zusammen genutzt, so dass neben der eigentlichen Tätigkeit des Gärtners ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern stattfinden kann. Die Entscheidungen bezüglich des Gartens werden in der Gruppe besprochen und getroffen. Ziel des Gartens ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der verschiedene Kulturen aber auch Generationen in den Dialog treten können. Dadurch soll sowohl ein Verständnis füreinander als auch eine gegenseitige Wertschätzung entstehen.

 

Idee & Ziele der Interkulturellen Gärten

Seit bereits zehn Jahren bereichern Interkulturelle Gärten einige Städte Deutschlands. Sie dienen als Plattform für Kommunikation, Begegnung und zum Zusammenleben zwischen Migranten und Deutschen. In den Gärten treffen viele verschiedene Milieus, Generationen und Lebensformen aufeinander. Das Konzept des gemeinsame Gärtnern lässt gleiche Interessen auftauchen, die neue Verbindungen und Zugehörigkeiten entstehen lassen.

Zusätzlich zu der Integration von Migranten, spielt Stadtökologie eine weitere wichtige Rolle. Interkulturelle Gärten nutzen städtische Freiräume und erzeugen damit eine stärkere Sensibilität für die Umwelt. Es können neue Methoden erprobt werden, die Impulse für transkulturelle Formen der Umweltbildung setzen.

Der Austausch zwischen Menschen wird durch das Gärtnern gefördert. Zum einen im Bezug auf das individuelle Wissen und die Fertigkeiten, als auch im Bezug auf die angebauten Lebensmittel. Dadurch kann Mangel ausgeglichen werden und Vielfalt in das Leben der Gärtner eintreten. Durch diesen Aspekt bekommen Einwanderer ein neues Selbstbewusstsein, da ihr Wissen wertgeschätzt wird und sie, durch das gemeinsame Hobby, in die Gemeinschaft aufgenommen werden können. Durch diese positiven und produktiven gemeinsamen Erlebnisse kann das teilweise vermisste bürgerschaftliche Engagement aktiviert werden.

Der Interkulturelle Garten bildet einen Schnittpunkt zwischen Sozialem, Natur und Kultur an dem die lokale Migrationsgesellschaft immer wieder neu erfunden wird. Es gilt beim Gärtnern, gemeinsamen Picknicks und Festen Gemeinsamkeiten als auch Differenzen herauszufinden und mit ihnen umzugehen.

 

 

Gartenadresse
Kuckhoffplatz 8, 39124 Magdeburg
(Ecke Haldenslebener- und Hugenottenstraße)

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