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Radfahrerstadt Dessau-Roßlau


Art des Akteurs: Privat
Beitrag aktualisiert: 18. November 2018

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keine

Akteur

Tiefbauamt Dessau-Roßlau
Zerbster Str. 4
06844 Dessau-Roßlau

Kontakt

mailto:andreas.link@dessau-roßlau.de
Andreas Link
Telefon: 0340 2042466

Wer dem Elberadweg, dem Muldentalradweg oder dem europäischen Fernradweg R1 folgt, gelangt irgendwann in die Radfahrerstadt Dessau. Ein dichtes Radwegenetz von über 100 km führt Einheimische und Besucher durch die Stadt.

Hinzu kommen viele touristische Wege und gut ausgearbeitete Tourenangebote in die Region wie die „Gartenreichtour Fürst Franz“. Benannt nach Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) führt der insgesamt 60 km lange Rundweg durch die einzigartige Elbauenlandschaft und verbindet die Schlösser und Parkanlagen im Gartenreich Dessau-Wörlitz. Abschließbare Fahrradboxen dienen an touristischen Schwerpunkten der sicheren Aufbewahrung von Fahrrädern und Gepäck während in aller Ruhe ein Schloss oder Park erkundet werden kann.

Die lange Radfahrtradition in der Stadt und die gezielte Förderung des Radverkehrs durch die Verwaltung haben sich in Dessau erfolgreich ergänzt: Radfahrerinnen und Radfahrer gehören in Dessau zum gewohnten Anblick. Mehr als ein Viertel aller Wege legen die Einwohner Dessaus mit dem Fahrrad zurück. Viele der Verbesserungen sind Ergebnis der Arbeit in der IG „Fahrradfreundliche Stadt“, in der Bürger und Verwaltung gemeinsam nach praktikablen Lösungen suchen.
„Es sind viele kleine Bausteine, die Dessau zu einer fahrradfreundlichen Stadt machen und so manchem den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern“, erläutert Andreas Link vom Tiefbauamt das Konzept: Lücken zwischen Radwegen wurden geschlossen, Einbahnstraßen in Gegenrichtung geöffnet und viel für die Sicherheit an Kreuzungen getan. Wem ein Weg doch einmal zu weit ist, der kann den Umweltverbund nutzen und sein Rad an einer der neun Haltestellen mit Radparkplätzen trocken und diebstahlsicher abstellen oder es in Bahn oder Bus mitnehmen. Den Ende 2007 installierten Wegweisern für die „Bauhaustour“, soll als nächstes die Verbindung zwischen den überregionalen Radwegen und dem Hauptbahnhof folgen. Nach den vielen positiven Erfahrungen wird die kürzlich fusionierte Stadt Dessau-Roßlau mit ihrem Engagement für den Radverkehr auch in Zukunft auf eine stadt- und umweltverträgliche Mobilität setzen.

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