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Dokumentarfilm 2016 S/D/Fin, 82 min, Kinostart 5.10. 2017
Regie u. Drehbuch: Joakim Demmer

Ackerland ist das neue Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen. In der Hoffnung auf Exporteinnahmen verpachtet die Regierung Äthopiens Millionen Hektar fruchtbaren Ackerlandes an ausländische Investoren.
Lebensmittelexporte aus einem Land in dem es Hunger gibt? Diesem Widerspruch ist Joakim Demmer in seinem mehrfach prämierten Film DAS GRÜNE GOLD nachgegangen.

Ausländische Investoren, oft unterstützt durch Entwicklungshilfe-Gelder aus EU und der Weltbank, etablieren eine Agrarindustrie, die die örtliche bäuerliche Landwirtschaft zerstört. Die Folge: Verlust der Lebensgrundlage unzähliger Dorfbewohner, Zwangsenteignung von Kleinbauern, agroindustrielle Zerstörung ökologischer Vielfalt, Verschärfung von Armut und Hunger, eine Spirale der Gewalt als Antwort.
Die globalen Landgeschäfte führen dazu, dass "statt Bauern Profitinteressen über die Böden bestimmen", zum Schaden aller.
Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den fruchtbaren Äckern Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt.

 

Pressestimmen:
»Eine Anklage der Absurditäten der Entwicklungspolitik oder ein ideologisch aufgeladenes Fanal gegen die Globalisierung hätte das werden können. Doch DAS GRÜNE GOLD ist anders. Nüchtern nähert sich der sauber recherchierte Film seinem Thema an: Um den Kauf von Ackerflächen geht es, was nur auf den ersten Blick harmlos ist.« [Der Tagesspiegel, Zitty, Tip Berlin]

»DAS GRÜNE GOLD ist ein spannender Film über Ackerland-Spekulation in Äthiopien. Er zeichnet ein groteskes Bild von globalen Investoren als heiliger Kuh neoliberaler Entwicklungspolitik. Und er erzählt von einer Tragödie.« [Schwäbische Zeitung]

»Das Ergebnis ist ein Real-Thriller, der daran erinnert, dass wir jeden Tag darüber entscheiden können, ob wir so weitermachen wollen.« [Eßlinger Zeitung]

»DAS GRÜNE G0LD macht wütend, fast ohnmächtig angesichts der Kette, zu deren Gliedern auch jeder von uns gehört. Was bleibt, ist die Hoffnung, dass seine Botschaft Gehör findet.« [Indiekino]

»Der schwedische Dokumentarist Joakim Demmer begleitet den jungen Umwelt-Aktivisten Argaw Ashine bei seinem Kampf gegen den Ausverkauf seines eigenen Landes und schuf einen RealThriller, der aufwühlender und spannender ist als viele Fiction-Filme und der bei einem Kino-Start vor der Bundestagswahl vielleicht noch so manchen Wähler ins Grübeln gebracht hätte.« [Choices]

»DAS GRÜNE GOLD ist ein komplexer und spannender Film, der ein Gefühl wütender Hilflosigkeit hervorruft.« [Filmdienst]

»Ein Dokumentarfilm zum Thema Landgrabbing, der den global bedeutsamen Stoff überzeugendund konzentriert als Reportage aus einem einzigen nur scheinbar entlegenen Ort im äthiopischen Westen entwickelt. Ein eindrucksvoller Dokumentarfilm.« [epd Film]

»Spannend wie ein Thriller.« [TV Movie]

»Die dringliche, gründliche recherchierte Doku DAS GRÜNE GOLD legt diesen Missstand schonungslos offen. Gründe für dieses rücksichtslose „Landgrabbing“ werden dabei ebenso umfassend dargelegt wie die dramatischen Auswirkungen auf die Einheimischen. Ein wichtiger und mutiger Film.« [Programmkino.de]

»Joakim Demmer führt mit DAS GRÜNE GOLD eindrücklich vor Augen, was vermeintlich gute Absichten ausländischer Investoren in Afrika anrichten. Er dokumentiert das Leid der Menschen und liefert zugleich eine komplexe Bestandsaufnahme, die die vielschichtige Situation in Äthiopien angemessen reflektiert und zum Nachdenken anregt.« [Spielfilm.de]