Ein neuer Film erklärt, wie mit Nahrungsmitteln spekuliert wird, welche Gefahren es birgt und was deshalb geschehen muss.

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Dokumentarfilm A 2015, 91 min
Regie: Kurt Langbein

Ackerland wird immer wertvoller. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren.

Seit der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Investoren kaufen im großen Stil Ackerflächen auf und übersäen sie mit Monokulturen, um für die Märkte reicher Länder produzieren zu lassen. Die Gewinnmargen der Investoren, die bisweilen auch von EU-Programmen gefördert werden, sind unerhört hoch.
Böden werden unter hohem Aufwand an Wasser, Chemie und Energie für GPS-gesteuerte Maschinen eingeebnet. Die ortsansässigen Bauern müssen mit ihrem regionalen Landbau weichen.

Dokumentarfilm D 2012, 90 min
Regie: Frank Farenski

Ein Plädoyer für die Erneuerbaren

Der Film beleuchtet die Energiewende und ihre Entwicklung. Er zeigt, dass die Förderung Regenerativer Energien zugunsten der konventionellen Energieindustrie gebremst wird, und dass die Energiewende durch aufwändige Anti-Kampagnen in den Medien bei den Bürgern "madig" gemacht werden soll.
„Die Energiewende macht den Strom unbezahlbar“, lautet einer der vielen Legenden gegen den Ausbau der regenerativen Energieträger. Das Gegenteil ist richtig: Ohne die Energiewende wird Strom und Wärme schon in absehbarer Zukunft für Verbraucher und Wirtschaft unbezahlbar. Jeden Tag wird die Produktion von Öko-Strom billiger, aber die sterbende konventionelle Energieindustrie verteidigt mit ihrem großen politischen Einfluss ihre alten Märkte.

Dokumentarfilm A 2008, 110 min
Regie: Erwin Wagenhofer

Ausgangspunkt dieses mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilms ist der Imperativ: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten.“ Dass nicht Geld, sondern nur Menschen arbeiten können, ist eine Binsenweisheit. Erwin Wagenhofer verfolgt den Weg des Geldes, oder besser, den der wundersamen Geldvermehrung.

Dokumentarfilm A/ D 2009, 95 min
Regie: Werner Boote

Plastik ist allgegenwärtig: Wir spielen und arbeiten damit, wir essen und trinken daraus, wir kleiden uns damit, wir wohnen darin. Kunststoffe sind zu einer Plage für die Erde und den Menschen geworden. Wie es dazu kam, zeigt Werner Boote in seinem mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm.

Dokumentarfilm, A 2014, 93 min
Regie: Werner Boote

 

Die Weltbevölkerung wächst rasant, unaufhaltsam. Und mit ihr die drohenden Gefahren: Erschöpfung der Ressourcen, galoppierender Klimawandel, sich ausbreitende Armut und Hunger, Bürgerkriege usw. So jedenfalls zeichnen Theorien und Szenarien zur Überbevölkerung die Zukunft.

Dokumentarfilm, BRD 1980, 96 Min
Regie: Peter Krieg

Weizen als Ware und als Waffe

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Nahrungsmittelspekulation und Hunger, welchen zwischen Überfluss und Not? Diesen Fragen geht der Dokumentarfilm SEPTEMBERWEIZEN aus dem Jahr 1980 nach.

Mit einer radikalen Ästhetik und gleichsam schönen wie beunruhigenden Bildern bringt er das weltweite Geschäft mit dem Grundnahrungsmittel Weizen auf die Leinwand. Er fokussiert auf das Zusammenspiel von Geschäft und Politik und stellt heraus, dass Weizen weniger Lebensmittel als vielmehr Ware und Waffe zugleich ist.

Dokumentarfilm, D 2012, 97 min
Regie: Florian Opitz

Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Wo ist sie geblieben, die Zeit, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben? Wer oder was treibt die Beschleunigung der modernen Zeit eigentlich an?

Dokumentarfilm D 2011, 90 min
Regie: Valentin Thurn

Die Ordnung der Vergeudung

Unter einem Lebensmittelskandal versteht man für gewöhnlich die Aufdeckung von gesundheitsschädigenden Stoffen in für unbedenklich gehaltenen Nahrungsmitteln. Einem ganz anderen Lebensmittelskandal ist der Filmemacher Valentin Thurn auf der Spur: der massenhaften Vernichtung tadelloser Nahrungsmittel. 90 Millionen Tonnen werden jährlich EU-weit weggeworfen – 20 Millionen allein in Deutschland. Die Folgen dieses Skandals treffen uns nicht unmittelbar, mehr noch, sie sind Bedingung einer Konsumideologie, die auf permanenter, massenhafter Verfügbarkeit von Lebensmitteln beruht.

Dokumentarfilm, CAN 2003, 144 min.
Regie: Mark Achbar, Jennifer Abbott

“The Corporation ist ein überraschend rationaler und intelligenter Angriff auf die wichtigste Institution des Kapitalismus“, schreibt dasals sehr wirtschaftsfreundlich bekannte Magazin The Economist.