Regie: Andreas Dalsgaard, DK/BD/RC/NZ/USA 2012, 83 min

Der Film reflektiert die großen städtebaulichen Leitlinien des letzten Jahrhunderts aus der Perspektive des dänischen Architekten Jan Gehl, der bereits vor 40 Jahren begonnen hat, die Stadtplanung zu revolutionieren. Seine Visionen prägen bis heute Modelle von Zukunftsstädten.

Der Mensch und sein Leben in Megacities: funktional, kontrolliert, effizient. Mit künstlich anmutenden, aber beeindruckenden Bildern zeigt uns der Regisseur Andreas M. Dalsgaard in „The Human Scale“ den Wahnsinn, den wir heute in einem Irrgarten von Autos, Gebäuden und Smog leben.
Der Mensch verschwindet in diesem städtischen Irrgarten wie ein Nichts. Der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl, der sich mit dem Lebenswerten in Städten und der Frage befasst, was der Mensch zum Menschsein eigentlich braucht, ist überzeugt, Menschen wollen sich an der Straßenecke unterhalten, sich auf einem Stuhl in der Abendsonne niederlassen und mit ihren Nachbarn Schach spielen.

Dokumentarfilm, USA, 2015, 92 min (u. 60 min)
Regie: Andrew Morgan

Der Dokumentarfilm "The True Cost" ist eine Geschichte über Mode bzw. die Herstellung unserer Kleidung und ihren wahren Preis. Über eine Milliardenindustrie, die jeden Style als immer neue Offenbarung inszeniert, an der wir teilhaben dürfen - vorausgesetzt, wir kaufen. Über Verschwiegene Konzerne, großen Umsatz und unmenschliche Arbeit.

Dokumentarfilm F 2015, 118 Min.
Regie: Cyril Dion, Mélanie Laurent

Ein Film, der in Frankreich zum Publikumsliebling avancierte und als bester Dokumentarfilm mit dem nationalen Filmpreis César ausgezeichnet wurde.
Das Besondere an „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“ ist nicht, dass er die Gefährdung unseres Ökosystems thematisiert und besorgniserregende Fakten präsentiert. Sondern dass er von Menschen handelt, die kreative Lösungen anbieten. Von Menschen, die andere dazu inspirieren können, eine neue, nachhaltigere Welt zu erschaffen.

Dokumentarfilm, A 2005, 92 min
Regie: Nikolaus Geyrhalter

Der Film UNSER TÄGLICH BROT, der unter anderem für den Europäischen Filmpreis (2006) nominiert und mit dem Grimme-Preis (2008) ausgezeichnet wurde, zeigt die Herstellung der europäischen Massen-Nahrungsmittel.

Dokumentarfilm D 2010, 102 min
Regie: Volker Sattel

Kinostart: 26.5.2011

Der Film UNTER KONTROLLE, der Orte der deutschen und der österreichischen Nuklearindustrie aufsucht, handelt vom Ende einer Utopie, setzt die atomare Industrieästhetik gekonnt in Szene und stellt die aktuelle Frage, wie sicher unsere Atomkraftwerke eigentlich sind?

Dokumentarfilm, F/ D 2012, 65 min
Regie:
Nils Aguilar

Nils Aguilar geht es in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm um nichts Geringeres als Antworten zu finden auf die Krisen der globalisierten Welt. Die Zerstörung unserer ökologischen Grundlagen, die Gefährdung unseres Klimas, das Hervorrufen von Ernährungskrisen durch industrialisierte und globalisierte Landwirtschaft, durch unseren generellen Umgang mit Natur und ihren Ressourcen sind die Hintergrundmusik des Films.

Dokumentarfilm D 2010, 90 min
Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Wasser als Menschenrecht

Der Film thematisiert die Privatisierung der Wasserversorgung am Beispiel des französischen Konzerns VEOLIA. Dieser, heute in 72 Ländern aktiv, expandiert zunehmend mit dem Modell der „Public Private Partnership“ (PPP) auch in Deutschland (in 450 Kommunen).

Dokumentarfilm A 2005, 95 min
Regie: Erwin Wagenhofer

Der erfolgreiche und ausgezeichnete Dokumentarfilm WE FEED THE WORLD – ESSEN GLOBAL untersucht die globale Produktion unserer Nahrungsmittel.

Dokumentarfilm D 2012, 90 min
Regie: Daniel Kunle/ Holger Lauinger

Ein Plädoyer für eine neue „Politik des Kleinen“

Wachstum ist der Garant für den Wohlstand unserer Gesellschaften. Diese bisher als Selbstverständlichkeit verinnerlichte Gewissheit gerät in jüngster Zeit angesichts des Klimawandels, der Ressourcenverknappung sowie der Zuspitzung sozialer Probleme ins wanken. In Regionen jenseits des Wachstums, die geprägt sind von Deindustrialisierung, von demografischer, ökonomischer und infrastruktureller Schrumpfung, stellt sich diese Frage jedoch nicht theoretisch, sie ist allgegenwärtig. Hier an der Nahtstelle des gesellschaftlichen Umbaus drängen sich die Fragen konkret auf: Kann es jenseits von Wachstum überhaupt ein gutes Leben geben? Eröffnen sich in schrumpfenden Gesellschafen neue Chancen, Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten? Fragen, deren Antworten noch gefunden werden müssen.

Dokumentarfilm D 2010, 108 min

Regie: Joachim Tschirner

Der Film YELLOW CAKE von Joachim Tschirner, der im Dezember 2010 in die Kinos kam, wirkt angesichts der Atomkatastrophe in Japan, die am 12. März 2011 mit der Explosion im Atomkraftwerk Fukushima ihren Anfang nahm, wie eine Erweiterung des Schreckens, der sich bei dem Begriff „Atomstrom“ bei immer mehr Menschen mittlerweile einstellt.