Wie gut sind Deutschlands Kreise und Städte für die Zukunft aufgestellt? Zukunftschancen in ostdeutschen Städten sind größer als auf dem Land.

In Deutschland schließt sich die Schere zwischen entwicklungsstarken und -schwachen Regionen nicht. Das geht aus dem neuen Zukunftsatlas des Prognos-Instituts hervor. Stark ist demnach vor allem der Süden, an der Spitze des Rankings steht erneut München. Der Osten kann insgesamt noch immer nicht mithalten. Eine Ausnahme bilden größere ostdeutsche Städte wie Leipzig, Chemnitz und Weimar, die wirtschaftlich deutlich aufgeholt haben. Als besonders chancenreiche Städte gelten dem Zukunftsatlas zufolge Jena und Dresden. Kommunen und Landkreise in Sachsen-Anhalt haben dagegen schlechte Perspektiven. So wird der Landkreis Stendal auf Platz 402 und damit auf dem letzten Rang gelistet.

Der Prognos Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Er erscheint alle drei Jahre seit 2004. Damit ist er das einzige deutschlandweite Ranking, das regionale Entwicklungen über mehr als 10 Jahre sichtbar macht.