Eurobarometer-Umfrage

Der Klimawandel macht den Europäern mehr Sorge als die wirtschaftliche Lage. Dies ist das Ergebnis einer (am 8.10.2011) veröffentlichten Eurobarometer-Sonderumfrage.

Für 51 Prozent der Europäer ist er die größte globale Bedrohung, in Deutschland sind sogar 66 Prozent dieser Meinung. Dagegen sehen etwas weniger als die Hälfte (45 Prozent) der Europäer die wirtschaftliche Situation als größtes Problem, in Deutschland sind dies 27 Prozent. Fast 79 Prozent der befragten Deutschen (EU-27: 80 Prozent) sind der Ansicht, dass die Bekämpfung des Klimawandels und ein effzienter Energieverbrauch Wirtschaft und Beschäftigung fördern können.

78 Prozenten der europaweit Befragten stimmten der Aussage zu, dass die Bekämpfung des Klimawandels und die Verbesserung der Energieeffizienz zur Förderung der Wirtschaft und der Beschäftigung in der EU beitragen können (gegenüber 63 Prozent im Jahr 2009). In allen Mitgliedstaaten waren mindestens zwei von drei Befragten dieser Ansicht. 68 Prozent sprachen sich dafür aus, die Besteuerung stärker am Energieverbrauch auszurichten. In jedem Mitgliedstaat war eine Mehrheit für eine solche Verlagerung. In allen 27 Mitgliedstaaten wird davon ausgegangen, dass sich die Europäische Union bis Mitte des Jahrhunderts zu einer klimafreundlichen Gesellschaft mit geringem CO2-Ausstoß entwickeln wird.

Autor: Europäische Kommission in Deutschland

 

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