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Initiativen vernetzen

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Nachhaltigkeit

Lange Woche der nachhaltigkeit

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30.Mai - 10.Juni 2018

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#tatenfuermorgen

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30.Mai - 5. (10.) Juni 2018

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Tag der Regionen

Tag der Regionen

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21.Sept. - 7.Okt. 2018

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BMVBS-Studie zeigt, dass es keine einheitliche Lösungsstrategie geben kann Das „Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge“ hat in 21 deutschen Modellregionen Maßnahmen der Daseinsvorsorge erprobt. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem sektorübergreifenden Arbeiten. Die anknüpfende Begleitforschung erweitert die Perspektive auf die demografischen Herausforderungen in Europa, das jeweilige nationale Problembewusstsein, das spezifische Begriffsverständnis von Daseinsvorsorge und deren Verankerung in politisch-administrativen Strukturen.

Raumpioniere in ländlichen Regionen
Neue Wege der Daseinsvorsorge
Faber, Kerstin/ Oswalt, Phillipp (Hg.), Verlag Spector Books, 2013

Eine Streitschrift aus Sachsen-Anhalt

Mehr Handlungsspielräume, mehr Bürgerinitiative, weniger Staat !
Das im März 2013 herausgegebene Buch sucht Antworten auf die akute Frage, wie Bürger und Politik mit der Schrumpfung im ländlichen Raum umgehen können. Es analysiert den Status quo ländlicher Regionen, skizziert Konzepte einer neuen Raumpolitik, stellt ein Dutzend Projekte aus der Praxis vor und führt hierzu eine Debatte mit Raumpionieren, Politikern, Wissenschaftlern und Künstlern. Es werden Lösungsansätze vorgestellt, die einerseits mehr Eigenverantwortlichkeit von den Bürgern und andererseits einen passenden rechtlichen Rahmen, der den Raum für die Selbstorganisation schafft, von der Politik erforderlich machen. Für drei Regionen Sachsen-Anhalts werden z.B. Szenarien im Jahr 2050 entworfen – für den Harz, Anhalt und die Altmark. „Die Szenarien sind ein Versuch, mit aufgeworfenen Themen und Fragestellungen weiterzuarbeiten, in einem größeren regionalen Kontext", so die Mitherausgeberin Kerstin Faber.

Im Frühjahr 2013 veröffentlicht die AG Hochschule der UN-Dekade eine neue Broschüre. Unter dem Titel "Hochschulen für eine nachhaltige Entwicklung - Ideen zur Institutionalisierung und Implementierung" wird gezeigt, wie BNE an Hochschulen verankert werden kann. Neben Praxisbeispielen stellt die Arbeitsgruppe auch die Voraussetzungen dafür und unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema vor. Sie können die Broschüre schon jetzt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kostenlos vorbestellen.

Wie Gemeinschaften ohne Geld Werte schaffen

Alexander Dill, oekom Verlag, 2012

Dill erzählt in seinem Buch von einem Wohlstand, der entsteht, weil Menschen einander brauchen, um ein gelingendes Leben zu führen. Der „ökonomische Erfolgsfaktor“ heißt hier „Sozialkapital“ – definiert als die Summe der nicht in Geld messbaren Werte, der nicht materiellen Reichtümer von Gemeinschaften.

Der Grundgedanke des nicht missionarischen, sondern nachdenkenswerten Buchs ist: Nicht als Wirtschaftsmacht mit unbezahlbaren Infrastrukturprojekten, sondern mit dem Wiederaufleben von Vertrauen, Schenkwilligkeit, Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft schöpfe ein Staat seinen immateriellen Gemeinschaftsreichtum aus.

Das Durchleben einer Finanzkrise könne ein hilfreicher Anstoß sein, auch wenn die Folgen des Rückbaus der Finanzwirtschaft unbequem wären: statt Schuldenwachstum geschmälerter Wohlstand und Knappheit.

Warum ökologisch korrekter Konsum die Umwelt nicht retten kann.

Armin Grunwald, oekom verlag München, 2012, 128 Seiten, 9,95 €

Endlich! Ein Buch, das das Bild vom Konsumenten korrigiert und seine Macht relativiert.

Der Konsument, so die bisherige Lesart, soll die Umwelt retten, indem er nachhaltiger konsumiert: bewusster, sparsamer, sozial verantwortlicher. Wird er sich seiner Macht bewusst, so die Annahme, zwingt er Industrie und Handel umweltfreundlichere Produkte herzustellen und anzubieten.

Umweltschützer und Ökologen sehen deshalb im Konsumenten eine Ressource, die es zu aktivieren gilt. Werbefachleute wissen jedoch, dass das bedürfnismanipulierte Reiz-Reaktions-Schema noch nicht am Ende ist. Und Politik und Wirtschaft sehen im Konsumentenverhalten ein Alibi, um sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Statt Konsumverantwortung, so der Autor, müsse die politische Dimension der Nachhaltigkeit ins Zentrum gerückt werden. Es gehe letztlich darum, „den Kurs grundlegend zu ändern“.

Ostdeutschland 2020 – Die Zukunft des „Aufbau Ost“
Neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Studie bearbeitet die Frage, wie es mit dem „Aufbau Ost“ nach Auslaufen des Solidarpakts II im Jahr 2019 weitergehen soll. Da das Ziel angeglichener Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland bis dahin nicht erreicht sein wird, unterbreitet die Studie Vorschläge, mit welchen Instrumenten eine zielgenaue Förderung in Ostdeutschland in Zukunft erreicht werden kann.

Ein Kilogramm Fleisch kann so klimaschädlich wie bis zu 1600 Kilometer Autofahrt sein

Eine aktuelle Studie aus Österreich und den Niederlanden zeigt, dass die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch in Brasilien mit 335 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) genausoviel Treibhausgase erzeugt, wie eine Fahrt von über 1600 Kilometern eines durchschnittlichen europäischen PKWs! Rindfleisch aus den Niederlanden kommt immerhin auf 22 Kilogramm CO2 oder umgerechnet 111 Autokilometer.

... und prophezeit massive Schäden für Mensch und Planet. Der neue Report warnt eindringlich vor Folgen des Klimawandels.
1972 hieß der Bericht "Die Grenzen des Wachstums", der neue Bericht gibt der Menschheit, ihrer Art zu wirtschaften und jedem einzelnen gedankenlosen Konsumenten erneut eine schallende Ohrfeige.
"2052" haben die Wissenschaftler um Jorgen Randers ihren Report zur Entwicklung der Menschheit und der Welt genannt. Eine nüchterne Zahl. Eine 40-Jahres-Vorschau mit einem Horror-Szenario, das wir bereits aus anderen Vorhersagen zum Thema Klimawandel oder Ressourcenausbeutung kennen.

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