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Nachhaltigkeit

Lange Woche der nachhaltigkeit

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30.Mai - 10.Juni 2018

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#tatenfuermorgen

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30.Mai - 5. (10.) Juni 2018

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Tag der Regionen

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21.Sept. - 7.Okt. 2018

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Warum ökologisch korrekter Konsum die Umwelt nicht retten kann.

Armin Grunwald, oekom verlag München, 2012, 128 Seiten, 9,95 €

Endlich! Ein Buch, das das Bild vom Konsumenten korrigiert und seine Macht relativiert.

Der Konsument, so die bisherige Lesart, soll die Umwelt retten, indem er nachhaltiger konsumiert: bewusster, sparsamer, sozial verantwortlicher. Wird er sich seiner Macht bewusst, so die Annahme, zwingt er Industrie und Handel umweltfreundlichere Produkte herzustellen und anzubieten.

Umweltschützer und Ökologen sehen deshalb im Konsumenten eine Ressource, die es zu aktivieren gilt. Werbefachleute wissen jedoch, dass das bedürfnismanipulierte Reiz-Reaktions-Schema noch nicht am Ende ist. Und Politik und Wirtschaft sehen im Konsumentenverhalten ein Alibi, um sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Statt Konsumverantwortung, so der Autor, müsse die politische Dimension der Nachhaltigkeit ins Zentrum gerückt werden. Es gehe letztlich darum, „den Kurs grundlegend zu ändern“.

Ostdeutschland 2020 – Die Zukunft des „Aufbau Ost“
Neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Studie bearbeitet die Frage, wie es mit dem „Aufbau Ost“ nach Auslaufen des Solidarpakts II im Jahr 2019 weitergehen soll. Da das Ziel angeglichener Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland bis dahin nicht erreicht sein wird, unterbreitet die Studie Vorschläge, mit welchen Instrumenten eine zielgenaue Förderung in Ostdeutschland in Zukunft erreicht werden kann.

Ein Kilogramm Fleisch kann so klimaschädlich wie bis zu 1600 Kilometer Autofahrt sein

Eine aktuelle Studie aus Österreich und den Niederlanden zeigt, dass die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch in Brasilien mit 335 Kilogramm Kohlendioxid (CO2) genausoviel Treibhausgase erzeugt, wie eine Fahrt von über 1600 Kilometern eines durchschnittlichen europäischen PKWs! Rindfleisch aus den Niederlanden kommt immerhin auf 22 Kilogramm CO2 oder umgerechnet 111 Autokilometer.

... und prophezeit massive Schäden für Mensch und Planet. Der neue Report warnt eindringlich vor Folgen des Klimawandels.
1972 hieß der Bericht "Die Grenzen des Wachstums", der neue Bericht gibt der Menschheit, ihrer Art zu wirtschaften und jedem einzelnen gedankenlosen Konsumenten erneut eine schallende Ohrfeige.
"2052" haben die Wissenschaftler um Jorgen Randers ihren Report zur Entwicklung der Menschheit und der Welt genannt. Eine nüchterne Zahl. Eine 40-Jahres-Vorschau mit einem Horror-Szenario, das wir bereits aus anderen Vorhersagen zum Thema Klimawandel oder Ressourcenausbeutung kennen.

Zur Seite des "Club of Rome"

factory steht für industrielle Produktion und Fabrik, aber auch für den Faktor Y, um den sich der Ressourcenverbrauch ändern muss, damit nachfolgende Generationen gleiche Bedingungen vorfinden. Dieses Nachhaltigkeitsverständnis schließt ein, dass es um alle Aspekte Nachhaltigen Wirtschaftens geht, also neben Produktion und Dienstleistungen auch um die Seite des Konsums.

Der Bundesverband der Regionalbewegung hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 25.November ein Positionspapier zum Thema "Glaubwürdige Regionalvermarktung" verabschiedet.

foodwatch-Report: "Die Hungermacher - wie Deutsche Bank, Goldman Sachs & Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren"

Etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Für manche ist das ein gutes Geschäft. Die Deutsche Bank ist zum Beispiel dadurch unangenehm aufgefallen, dass sie auf Frankfurter Brötchentüten für Anlagen in Agrarrohstoffen warb.

Doch „einen Einfluss solcher Spekulationsgeschäfte auf die tatsächlichen Nahrungsmittelpreise leugnet die Finanzindustrie“ schreibt die Verbraucherorganisation foodwatch. Mit dem Report „Die Hungermacher“ belegt foodwatch nun, dass diese Spekulationsgeschäfte tatsächlich die Preise für Nahrungsmittel treiben und sich die Banken damit am Hunger in der Welt mit schuldig machen. Der Report zeigt aber auch, wie unentschlossen die Politik dieser Zockerei im globalen Rohstoff-Kasino zusieht.

77 Denkanstöße für den Alltag

Ökostrom beziehen, mehr Fahrrad fahren, Fleisch aus Massentierhaltung meiden, sich für Menschenrechte, Umwelt- oder Artenschutz engagieren...
Viele kleine Entscheidungen können verändern. Deshalb veröffentlicht das Greenpeace Magazin seit fünf Jahren Denkanstöße für eine bessere Welt, die
„Tu was“-Tipps. 77 davon gibt es jetzt als Buch, überarbeitet und aktualisiert.

Wo kämen wir hin, wenn alle das täten?
In eine bessere Welt!
Lesen. Anfangen. Weitersagen.

Gebundene Ausgabe, 172 Seiten, 19,50 €
77 Abbildungen, Format 14 x 19,2 cm
100% Recyclingpapier
ISBN 978-3-9811689-7-6