Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft
Galila-Verlag, 2011, 237 Seiten, 21,90 €

Das Werk der beiden österreichischen Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann und Otmar Pregetter ist nicht nur spannend und kompakt informierend, sondern auch leichtverständlich.
Ebenso einfühlsam wie schonungslos wird unser aktuelles Geldsystem analysiert und in stringenter Weise ein Ausweg aus dem Dilemma skizziert. Unser obsoletes Geldsystem, das laut den beiden Autoren schlichtweg ausgedient hat, gehört besser heute als morgen durch ein zivilisatorisch verfeinertes und höher entwickeltes ersetzt.
Dabei blicken die beiden Autoren optimistisch in die Zukunft. Sie arbeiten bereits am Folgeband: "Geldlos - demokratisch - glücklich. Leben in der Wissensgesellschaft"

Hinter vielen aktuellen Diskussionen – von Demografie über die Finanzkrise bis zur Energiepolitik – steht die Frage nach der Nachhaltigkeit. Das neue Zeitbild Wissen „Nachhaltigkeit – Beispiele aus der Praxis für den Unterricht“ bereitet das komplexe Thema für SchülerInnen auf und vermittelt nachhaltiges Denken und Handeln. Die Unterrichtsbroschüre stellt anhand von konkreten Fallbeispielen einen Bezug zum Alltag der SchülerInnen her und regt sie an, Dinge in ihrem Alltag auf Nachhaltigkeit hin zu überprüfen und selbst aktiv und zukunftsorientiert zu handeln. Heraustrennbare Arbeitsblätter mit Abbildungen und zahlreichen Arbeitsaufträgen vertiefen die im Magazin behandelten Themen und fördern einen handlungsorientierten Unterricht. Die Broschüre steht kostenfrei im Internet zum Download bereit.

 

www.zeitbild.de/2010/12/28/nachhaltigkeit-praxisbeispiele-fur-den-unterricht-2/

27.02.2011 + Bundesumweltministerium veröffentlicht Entwurf der Leitstudie 2010.
Der von vielen Interessierten erwartete Entwurf der "Leitstudie 2010" steht zum Download bereit. Auf der Website des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zeigt die Studie "Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und Global".
Die Studie führt erstmals eine vollständige dynamische Simulation der Stromversorgung durch und beschreibt die technisch-ökonomischen Wirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien.
Die Arbeiten vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) und dem Ingenieurbüro für neue Energien (IfNE)  zeigen unter anderem  Szenarien zur Entwicklung der Elektromobilität, zum Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung und zur Begrenzung der Biomassenutzung auf die ökologisch verträglichen, heimischen Potenziale.
Außerdem betrachtet die Studie Möglichkeiten eines chemischen Energiespeichers in Form von erneuerbarem Wasserstoff oder Methan. Ein solcher Speicher ist für die Versorgungssicherheit bei hohen Anteilen aus fluktuierendem Wind- und Solarstrom erforderlich. Auch ein Szenario mit einer zu 100% auf erneuerbaren Energien basierenden Stromversorgung im Jahre 2050 wird betrachtet.
Im Vergleich zu den Nutzungskosten fossiler Energien sind durch den bisherigen Ausbau der Erneuerbaren bis einschließlich 2010 aufgrund der Investitionen bisher 71 Milliarden Euro an Mehrkosten aufgelaufen. Die positiven volkswirtschaftlichen Effekte des Ausbaus der erneuerbaren Energien zeigen sich vollständig ab 2025. Bis zur Jahrhundertmitte kalkuliert die Studie, dass die Volkswirtschaft 670 Mrd. Euro einspart gegenüber der Weiterführung einer fossilen Energieversorgung.

Leitstudie als vorläufige Ausgabe
Der seit wenigen Tagen verfügbare Entwurf der neuen Leitstudie reflektiert wesentliche neue energiepolitische Entscheidungen der Bundesregierung nur zum Teil. Das BMU schränkt weiter ein, dass die Studie noch nicht in ausreichendem Maße die Ziele berücksichtigt, die im Energiekonzept zur Reduzierung des Energieverbrauchs für die kommenden Jahrzehnte enthalten sind.

Aufgrund dessen basiere der Entwurf auf steigenden Stromverbräuchen mit einer Reihe von Folgerungen für den Energiemix. Im Zuge der Weiterarbeit an dem Projekt soll im Jahr 2011 auch das Energiekonzept vom Herbst 2010 vollständig verarbeitet werden.
Quelle:

BINE Informationsdienst 2011

Zwei Phänomene charakterisieren den demografischen Wandel in Europa: Die Bevölkerung wird immer älter und schrumpft gleichzeitig. Zurzeit liegt die Geburtenrate in Deutschland bei durchschnittlich 1,4 Kinder je Frau. „Wenn die Bevölkerungszahl stabil bleiben soll, müssen Paare durchschnittlich zwei Kinder bekommen", sagt Walter Bartl, vom Institut für Soziologie in Halle.
Literaturtipp: Der PCF - Die Methodik bei Märkisches Landbrot

von Christoph Deinert, Jens Pape

 

Der Klimawandel ist fester Bestandteil der gesellschaftlichen Diskussionsagenda. Bis 2050 müssen erhebliche Anstrengungen unternommen werden um die klimawirksamen Emissionen zu reduzieren und das 2-Grad-Ziel zu erreichen. Für die Produktherstellung bedeutet das, dass alle Akteure der Wertschöpfungskette wie auch die Konsumenten ihren Beitrag dazu leisten....

 

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