Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens „Entwicklung von Kriterien und Indikatoren für die Ausweisung nachhaltiger Tourismusdestinationen“ wurden rund 1400 national und international existierende Destinationskriterien für nachhaltigen Tourismus miteinander verglichen und evaluiert. Dieser Praxisleitfaden dokumentiert das Ergebnis des Vorhabens: Ein 40-teiliges, bundesweit anwendbares Kriterien-Set, das sowohl den Anspruch der Praxistauglichkeit als auch wichtige Anforderungen bereits bestehender Systeme erfüllt.

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Ein von regionalen Akteuren unter Beteiligung kommunaler Partner entwickelter Windpark stärkt die regionale Wertschöpfung fast achteinhalb Mal so stark wie ein von externen Projektierern gebauter. Das hat eine von der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) beim IdE Institut für dezentrale Energietechnologien beauftragte Studie ergeben.

http://www.sun-stadtwerke.de/fileadmin/dokumente/broschueren/2015_31_05_RWS_Abgabeversion_Kurz.pdf

Die Europäische Kommission hat ihr Handbuch zur umweltgerechten öffentlichen Beschaffung überarbeitet. Die dritte Auflage von „Buying Green! – A handbook on green public procurement“ umfasst Leitlinien, wie Umwelterwägungen im Rahmen des aktuellen EU-Rechts in jeder Phase des Beschaffungsprozesses berücksichtigt werden können. Darüber hinaus werden branchenspezifische nachhaltige Ansätze für die öffentliche Beschaffung von Gebäuden, Lebensmitteln und Catering-Services, Straßenfahrzeugen und energiebetriebenen Produkten vorgestellt. Praktische Beispiele von öffentlichen Auftraggebern quer durch die EU-Mitgliedstaaten runden das Handbuch ab. Die dritte Ausgabe steht bisher nur in englischer Sprache zur Verfügung, wird aber wie die Vorgängerausgaben bald auch in andere Sprachen übersetzt werden.

http://ec.europa.eu/environment/gpp/pdf/Buying-Green-Handbook-3rd-Edition.pdf

März 2016. Sollte Nachhaltigkeit im Grundgesetz verankert werden? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat diese Frage im Rahmen der nationalen Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele aufgeworfen und ein Rechtsgutachten zum Verfassungsrang für Nachhaltigkeit in Auftrag gegeben. 

Wie gut sind Deutschlands Kreise und Städte für die Zukunft aufgestellt? Zukunftschancen in ostdeutschen Städten sind größer als auf dem Land.

In Deutschland schließt sich die Schere zwischen entwicklungsstarken und -schwachen Regionen nicht. Das geht aus dem neuen Zukunftsatlas des Prognos-Instituts hervor. Stark ist demnach vor allem der Süden, an der Spitze des Rankings steht erneut München. Der Osten kann insgesamt noch immer nicht mithalten. Eine Ausnahme bilden größere ostdeutsche Städte wie Leipzig, Chemnitz und Weimar, die wirtschaftlich deutlich aufgeholt haben. Als besonders chancenreiche Städte gelten dem Zukunftsatlas zufolge Jena und Dresden. Kommunen und Landkreise in Sachsen-Anhalt haben dagegen schlechte Perspektiven. So wird der Landkreis Stendal auf Platz 402 und damit auf dem letzten Rang gelistet.

Der Prognos Zukunftsatlas bewertet die Zukunftschancen und -risiken aller 402 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands. Er erscheint alle drei Jahre seit 2004. Damit ist er das einzige deutschlandweite Ranking, das regionale Entwicklungen über mehr als 10 Jahre sichtbar macht.

Der Leitfaden möchte OrganisatorInnen und PlanerInnen von Veranstaltungen Hilfestellung zur Umsetzung von Veranstaltungen unter nachhaltigen Aspekten geben.

Den Leitfaden finden Sie hier oder als PDF im Anhang.

 

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