DEUTSCHE BIOÖKONOMIEPOLITIK ZWISCHEN ÖKONOMIE UND ÖKOLOGIE
Politikwissenschaftler der Uni Magdeburg entwickeln Konzepte für biobasierte Volkswirtschaft in Deutschland

Politikwissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg untersuchen in einer großangelegten Studie, welche politischen Prozesse in Deutschland dazu beitragen können, Konflikte zwischen wirtschaftlichen Interessen und Umweltschutzbelangen, zwischen Ökonomie und Ökologie, zu lösen und zu einer nachhaltig produzierenden, also bioökonomisch basierten Volkswirtschaft führen.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF geförderten Verbundprojektes Bio-Ökopoli analysiert das Team um Prof. Michael Böcher vom Institut für Gesellschaftswissenschaften, wie regional, national, aber auch europaweit bioökonomische Prozesse politisch gesteuert werden müssen, damit Konflikte zwischen wirtschaftlichen Interessen und ökologischen Folgen politisch entschärft bzw. gelöst werden können.

Der Begriff Bioökonomie beschreibt eine nachhaltige Form des Wirtschaftens, die auf der effizienten Nutzung von biologischen Ressourcen basiert. Der Wandel hin zu einer biobasierten Volkswirtschaft sei, so Böcher, ein wesentlicher Teil aktueller deutscher und europäischen Wirtschafts- und Technologiepolitik. Zum einen, um wirtschaftliche Standortvorteile zu schaffen, zum anderen als Beitrag zum Klimaschutz.

Kontakt für die Medien:
Prof. Dr. Michael Böcher, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Institut für Gesellschaftswissenschaften, Tel.: +49 391 56585, E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!