Das Projekt SIGNAL (Soziale Innovationen gemeinwohlorientierter nachhaltiger Landnutzung) initiiert den Austausch und die Vernetzung neuer Ansätze regionaler Kooperationen und sozialer Innovationen, die sich gegenwärtig rund um die Themen regionale Kreisläufe, regionale Vermarktung und regionale Versorgung bilden. Die Partner in diesem Projekt kommen aus den Niederlanden, Polen, Österreich und Deutschland. Leadpartner ist das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.

Von 25. bis 27. September fand das 2. Partner-Treffen im Rahmen dieses Erasmus+-Projektes in Scheemda in den Niederlanden statt. Das Programm enthält Beiträge, die regionale nachhaltige Fischerei, nachhaltige Qualitätserzeugnisse, nachhaltigen Tourismus im Welterbe Wattenmeer und Gemüseanbau auf salzhaltigem Boden zum Thema haben.

Viele Regionen in Europa stehen vor den gleichen Problemen, die sich allgemein im demografischen Wandel darstellen, konkret mit Abwanderung, Arbeitslosigkeit und Verschlechterung der Infrastruktur zu Buche schlagen. Mit der Abnahme regionaler Produzenten und der Auflösung regionaler Warenkreisläufe werden nicht nur Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in den Kommunen reduziert, es wird eine Abwärtsspirale der Schrumpfung in Gang gesetzt mit den bekannten Dilemmata, mit denen für die einzelnen auch das Risiko von sozialem Abstieg und Exklusion steigt. Die Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe trägt entscheidend zur Stabilität der Regionen bei. Ebenso bedeutsam und daran anschließend ist die Sensibilisierung breiter Bevölkerungsteile für die Vorteile regionalen Wirtschaftens, insbesondere regionaler Ernährung.

Weitere Informationen sowie die vorgestellten Projekte finden Sie auf der Webseite zum Projekt unter: Signal