Am 24. Januar 2013 trafen sich Mitglieder der Koordinationsgruppe der bundesweiten Dorfbewegung auf der „Grünen Woche“ in Berlin, um die im Jahr 2012 diskutierten Ziele, Ansätze und Perspektiven in ein gemeinsames Positionspapier zu gießen sowie um die nächsten Schritte für konkrete Vorhaben zu planen.

Am 17. August 2011 traf sich die Initiative zur Vernetzung von Dörfern Sachsen-Anhalts (IVD) zum ersten Mal. Auf ihrem ersten Treffen in Quetzdölsdorf wurde über den Sinn, die Ziele, die Strukturen und die Arbeitsweise einer solchen Initiative sowie über  zukünftige Projekte diskutiert. Einen Überblick über Themen und Diskussion enthält die Einladung und das Protokoll.

Was will die IVD?
Die Initiative möchte das Dorf als lebendigen, kulturellen und sozialen Lebensmittelpunkt der Menschen im ländlichen Bereich wiederbeleben, gemeinsam gestalten und neu wertschätzen.
Es geht der Initiative darum, Strategien zu entwickeln, um:
1.    Menschen langfristig in den Dörfern zu halten
2.    Infrastruktur und Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern
3.    den Blick weg vom Mangel auf die Ressourcen zu lenken
4.    Dorf neu zu denken und zu leben
5.    Antworten auf den demografischen Wandel zu finden

Ziel der Initiative ist es: Dorf als zukunftsfähigen Lebensraum und Identifikationspunkt zu erhalten oder neu zu erfinden. Dörfer zu ermächtigen, ihre eigene Entwicklung in die Hand nehmen zu können und sie als Raum mit Gestaltungskraft anzuerkennen.

Wege, die zum Ziel führen, sieht die IVD wesentlich in drei Bereichen:
-    Vernetzung und Erfahrungsaustausch der Dorfakteure.
-    Sammlung und zur Verfügung Stellung von Wissen.
-    Öffentlichkeitsarbeit und Bekanntmachen aktiver Dörfer und erfolgreicher Beispiele.

Wenn Sie Interesse haben, in der Initiative mitzuarbeiten, Fragen zur Initiative haben, an Vernetzung und Austausch interessiert sind, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Tel.: 0391-5433861
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Die Initiative sieht ihren Aktionsraum landesweit, ohne sich bundesweit abzugrenzen.
Sie hält engen Kontakt zu Dorfbewegten aus anderen Bundesländern sowie zur Deutschen Vernetzungsstelle für ländliche Räume (DVS), die Informationen aus allen Bundesländern sammelt und auf ihrer Homepage bereitstellt.

Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. ist Koordinator der IVD und Mitglied in der bundesweiten Koordinierungsgruppe „Dorfbewegung“.

Absichtserklärung: Gründung eines Europäischen Ländlichen Parlaments

Vom 6. bis 9. September fand in Ronneby (Südschweden) die 12. Dorfkonferenz („Landsbygdsriksdag“) des schwedischen Ländlichen Parlaments statt. Fast 800 TeilnehmerInnen, darunter über 70 Gäste aus europäischen Dorfbewegungen, diskutierten die Zukunft der ländlichen Räume sowie die Aufgabenverteilung bei deren Gestaltung.

Im Zentrum der internationalen Tagung standen die Potentiale einer in Entscheidungsprozesse eingebundenen Zivilgesellschaft sowie die Rolle gerade jüngerer lokaler TrägerInnen von Entwicklungsprojekten in ländlichen Räumen.

Am 8.12.2011taf sich die "Initiative Vernetzung von Dörfern Sachsen-Anhalts" (IVD) in "Siebenlinden", 38489 Beetzendorf  zu ihrem zweiten Arbeitstreffen.

Einen inhaltlichen Überblick finden Sie in dem untenstehenden Protokoll.

Die Deutsche Vernetzungsstelle für ländliche Räume (DVS) hat mit Aktiven aus anderen Bundesländern einen gemeinsamen Aufruf zur Gründung einer Dorfbewegung verfasst. Sie sammelt bundesweit Informationen zur Dorfbewegung und -vernetzung und stellt sie auf ihrer Seite zur Verfügung.

Warum braucht Deutschland eine Stimme für die Dörfer?
Es gibt vor allem drei Gründe für ein Dorf, Teil einer Dorfbewegung zu werden: Eine Vernetzung der Dörfer auf kommunaler, regionaler oder Landesebene ermöglicht systematischen Erfahrungsaustausch, Vermittlung von Know-how und praktische Hilfe für die Herausforderungen der Dorfentwicklung. Zusammen sind die Dörfer stärker, sie können ihre Interessen im näheren Umfeld, in der Gemeinde oder in der Region gemeinsam vertreten. Und eine Dorfbewegung kann mit der vereinten zivilgesellschaftlichen Kraft ihrer Mitglieder als Interessenvertreterin und Lobby der Dörfer wirken.

Am 24. April 2012 traf sich die "Initiative Vernetzung von Dörfern Sachsen-Anhalts" (IVD) in 39264 Deetz (bei Lindau) zu ihrem 3. Arbeitstreffen.

Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie auf dem Protokoll.

Bei Fragen rufen Sie uns bitte an oder mailen uns.
Tel.: 0391-5433861

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V.“ hält im Auftrag der „Initiative Dorfvernetzung Sachsen-Anhalt“ (IVD) zu den Dorfaktiven aus anderen Bundesländern einen engen Kontakt.

In den unten stehenden Anlagen finden Sie:

- einen Überblick und Beschreibung von Good-Practise-Dörfern,

- einen Überblick der Erfahrungen der estischen Dorfbewegung „KODUKANT“,

- einen Konzeptentwurf der Initiativgruppe Dorfbewegung,

- ein Protokoll der Initiativgruppe "Deutsche Dorfbewegung" vom 25.01.12 auf der Grünen Woche in Berlin,

- das Protokoll des Treffens der Initiativgruppe Dorfbewegung vom 7.12.2011 in Berlin sowie

- ein Protokoll der Initiative "Deutsche Dorfbewegung" vom 24.11.2011 in Erfurt,

Vom 13. bis 14. Mai 2011 fand in Berlin die "Internationale Dorfkonferenz 2011: Dörfer in Aktion" statt.
Unter folgendem Link finden Sie den Reader der Internationalen Dorfkonferenz 2011.
Hier einen weiteren Artikel über die Konferenz.

Am Montag, den 17.6. von 13:00 – 16:30 Uhr in Quetzdölsdorf (bei Zörbig) traf sich die „Initiative Dorfvernetzung Sachsen-Anhalt“ zu ihrem 4. Arbeitstreffen.

Anhand von neun Thesen wurden die Kernaussagen des Buches „Raumpioniere in ländlichen Regionen. Neue Wege der Daseinsvorsorge“ von Faber/ Oswalt diskutiert.
Darüber hinaus ging es um die Situationen und vor allem um konkrete Projekte vor Ort - aus den unterschiedlichen Gemeinden und Dörfern, aus denen Teilnehmer an dem Treffen teilnahmen.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Einladung 4. Arbeitstreffen IVD_17.6.13.pdf)Tagesordnung80 KB
Diese Datei herunterladen (Protokoll 4.Dorfvernetzung 17_06_13.pdf)Protokoll 17.06.13123 KB