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Frist: 30.09.2020

Zielgruppe: Schulen/ Bildungseinrichtungen, Vereine/ Verbaende/ Initiativen, Kommunen/ oeff. Einrichtungen, Unternehmen

Anmerkung: für Verbünde, zweistufig

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„Interkommunale Zusammenarbeit zur Stärkung einer regionalen Kreislaufwirtschaft in strukturschwachen Regionen“

Mit der vorliegenden Richtlinie im Rahmen des Förderprogramms „REGION.innovativ“ werden neue Ansätze der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich der Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Wertschöpfung in strukturschwachen Regionen gefördert.

Die Kreislaufwirtschaft hat zum Ziel, Ressourcen möglichst effizient in zirkulärer Weise zu nutzen, unter anderem durch die Verlängerung der Lebens- und Nutzungsdauer von Erzeugnissen oder durch die Wiederverwertung von Produkten, Materialien und Stoffen.

Das regionale, nachhaltige Wirtschaften in Kreisläufen trägt zu mehr Ressourcen- und Energieeffizienz bei und hat positive Effekte auf die ökonomische Entwicklung der Region sowie die Wertschöpfung vor Ort. Insbesondere für strukturschwache Regionen ergeben sich somit neue Entwicklungsperspektiven. Die Kreislaufwirtschaft gehört zu den innovativen Wirtschaftsbranchen in Deutschland und ist ein wesentlicher Bestandteil des „European Green Deal“ der Europäischen Kommission, der den Weg zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Wirtschaftsweise für Europa aufzeigt.

Eine regionale Kreislaufwirtschaft erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Akteure etwa aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft über fachliche und administrative Grenzen hinweg. Gerade interkommunale Kooperationen, zum Beispiel in Form von Arbeitsgemeinschaften, öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen oder Zweckverbänden, werden heute in einigen Regionen für eine effiziente Zusammenarbeit bereits genutzt. Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, die interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der Kreislaufwirtschaft weiter auszubauen. Damit soll zu einer effizienteren Ressourcen- und Energienutzung beigetragen und die jeweilige Wirtschaftsregion gestärkt werden. Insbesondere sollen neue Formen von Partnerschaften und Kooperationen zweier oder mehrerer Kommunen erforscht und erprobt werden. Die neuen Ansätze der Zusammenarbeit sollen so weit vorangetrieben werden, dass ihr Potenzial für eine ressourcenschonende, regionale Kreislaufführung von Stoffen und mehr Wertschöpfung vor Ort fundiert eingeschätzt werden kann.

Zuwendungszweck ist daher die Förderung von regionalen Bündnissen von Kommunen in strukturschwachen Regionen gemeinsam mit Forschungs- und Praxispartnern. Die Verbünde sollen trans- und interdisziplinär ausgerichtet sein und die Vernetzung der relevanten Akteure innerhalb der Region gewährleisten. Die Forschungsvorhaben sollen anwendungsorientiert im Bereich der Kreislaufwirtschaft zum Beispiel Fragen der interkommunalen Zusammenarbeit, des interkommunalen Wissensmanagements, der Reduzierung institutioneller Hürden oder der Entwicklung neuer Instrumente in Kommunen bearbeiten (vgl. Nummer 2 Gegenstand der Förderung).

Die Fördermaßnahme trägt zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen bei, insbesondere zu: Industrie, Innovation und Infrastruktur (SDG9), Weniger Ungleichheiten (SDG10), Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG11), Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster (SDG12) sowie Leben an Land (SDG15).

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