Klimaschutz/Erneuerbare Energien

  • 100% EE Region Beetzendorf

    Mit Transition Town-Modell zur Energiewende

    Die Energiewendegruppe Region Beetzendorf wendet das "Transition Town"-Modell an, um eine nachhaltige Energiewende vor Ort zu initiieren. Die Gruppe arbeitet mit zwei Personen im Gemeinderat mit u. arbeitet an einer Energie-Genossenschaft für Beetzendorf. Zu Beetzendorf gehört das Ökodorf "Sieben Linden", eine sozial-ökologische Modellsiedlung und Lebensgemeinschaft. Die meisten Häuser dort sind Strohballenhäuser, regional und besonders energie-effizient! Stromversorgung zu 80% aus Fotovoltaik.

  • 100% EE Region Gräfenhainichen

    Gräfenhainichen will sich bis 2020 zu 100% aus EE (Strom, Wärme) versorgen. Die Basis für das Erreichen dieses Zieles stellt das erarbeitete Stadtentwicklungskonzept "Stadt mit Neuer Energie - Gräfenhainichen" dar. Vision 2020: "Solare Gartenstadt". Teilnahme am Bundeswettbewerb "Stadtumbau-Ost"; phasenweise Realisierung des Stadtentwicklungskonzeptes auf Basis verschiedener Pilotprojekte mit der Integration der Bürgerinteressen im Zuge der Umsetzung.

  • 100% EE Region Harz

    Langfristig soll eine regenerative Energieversorgung im Landkreis etabliert werden. Im Projekt wurden verschiedene EE-Modellprojekte umgesetzt. Einen Vorreiter des regionalen Umstellungsprozesses stellt Dardesheim ("Stadt der Erneuerbaren Energien") dar. Besonderheiten: Energiepark Druiberg; Pumpspeicherkraftwerk Wendefurth; Kombikraftwerk; E-Energy Modellprojekt "Regenerative Modellregion Harz" (RegModHarz); Elektromobilität-Förderprojekt "Harz.EE-mobility".

  • Bioenergie-Region Altmark

    Von 2009 bis 2012 war die Altmark Projektregion im Wettbewerb Bioenergie-Regionen des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).

  • Bioenergieregion und Energieavantgarde Wittenberg

    wittenbergDer Landkreis Wittenberg versteht sich als Bioenergieregion. 2008 wurde unter dem Kurztitel BINGO das länderübergreifende Konzept einer 100%-Erneuerbare Energie-Region aus der Taufe gehoben.

    In Zusammenarbeit mit den Landkreisen Nordsachsen und Anhalt-Bitterfeld sowie der Stadt Dessau-Roßlau soll die Bioenergieregion in der Mitte Ostdeutschlands vorangetrieben werden.

    Große Grünland- und Agrarflächen, Auenflächen und ausgedehnte Waldgebiete sowie aufgeforstete Bergbaufolgelandschaften bieten große Mengen bislang ungenutzter Sekundärressourcen für den Aufbau von Re-Produktionsketten.

  • BürgerInnensolaranlage Magdeburg

    Bürger investieren in Erneuerbare Energiegewinnung

    „Bürger werfen ihr Geld in einen gemeinsamen Topf, finanzieren daraus eine Solaranlage und treten als Betreiber dieser Anlage auf.“ Das war der Ansatz der Initiatoren/innen der ersten BürgerInnen-Solaranlage Magdeburgs. „Vom Klimawandel ist täglich in der Presse zu lesen, aber die Handlungen fehlen“, kommentiert der Mitinitiator Jörg Dahlke die Motivation der Gruppe. „Dabei war es uns auch wichtig, umweltpädagogisch zu wirken“, berichtet er rückblickend. So kam für die Anlage nur ein Schuldach in Frage.

    Im Sommer 2007 war es dann erstmals soweit: auf ca. 270 m² Dachfläche der Grundschule Salbke wurde für 127.000,- € eine Solaranlage mit einer Nennleistung von knapp 30 kW in Betrieb genommen. Eine Anzeigetafel liefert für den Physikunterricht aktuelle Informationen zur Energiebilanz (z.B. Daten über eingesparte CO2-Werte). Insgesamt 51 Bürgerinnen und Bürger aus Magdeburg und dem Ausland finanzierten mit ihren Einlagen die Anlage.

  • DAKSBAU eG – kooperative Selbsthilfe

    Arbeiten, Leben und Wohnen im Kochhaus

    Industriedenkmäler sind Zeugnisse einer vergangenen Architektur, oft mit einem direkten Nebeneinander von Arbeit und Leben. Ihre Konstruktionen stehen aber heutigen innerstädtischen Gestaltungs- und Nutzungsideen eher im Wege, ihr Zustand ist nicht selten marode und ihr Verfall wird durch die Anerkennung als Denkmal oft nur hinauszögert. Manchmal ist es dem Engagement und dem Gestaltungswillen weniger Bürger zu verdanken, die den scheinbar zwangsläufigen Niedergang stoppen und solche Gebäude durch neue Ideen wieder in das innerstädtische Leben integrieren.

  • Deponiegas vom „Scherbelberg“

    Strom und Wärme aus MüllBHKW Dessau

    In den Müllbergen Deutschlands gärt es. Über drei Millionen Tonnen Methan entstehen hier jedes Jahr - mit einem Energiegehalt von 50 Milliarden Kilowattstunden. Würde das aus organischen Abfällen entstehende Deponiegas genutzt, könnten zwei Atomkraftwerke abgeschaltet und mehrere Großstädte mit Fernwärme beheizt werden. Und nicht nur das: Methan ist ein besonders gefährliches Treibhausgas: laut Kyoto-Protokoll entspricht eine Tonne Methan 21 Tonnen Kohlendioxid. Auch wenn seit dem Jahr 2005 in Deutschland kein Hausmüll mehr deponiert werden darf, werden die Deponien noch etliche Jahre hoch klimaschädliches Methan produzieren.

    Als die Stadtwerke Dessau 1996 das neue Gaserfassungssystem am „Scherbelberg“ in Betrieb nahmen, wollten sie vor allem die klimaschädlichen Emissionen der Deponie verringern. Zunächst führten die Stadtwerke das Gas einer Hochtemperatur­fackel von 1200 °C zu und entsorgten es so unschädlich für die Umwelt.

  • Ein Haus aus Strohballen

    Strohballenhaus MDin und wieder empfängt Heike Weingärtner Besuchergruppen bei sich zuhause, denn Sie wohnt in einem Musterhaus für ökologisches Bauen im Brennesselgarten in Magdeburg. Das Musterhaus ist ein Projekt, mit dem Sie gemeinsam mit ökologisch orientierten Handwerkern aus Sachsen-Anhalt zeigen will, dass traditionelle Techniken und Materialien nicht nur ökologisch, sondern durchaus auch mit modernen Ansprüchen zu vereinbaren sind.

  • Ein Wasserrad an der Bode

    Neue Energie mit historischer Technik

    Wasserräder sind historische Raritäten. Sie erzählen von vergangenen Zeiten und sind attraktive Anschauungsobjekte. Bereits im 15. Jh. nutzte man die Wasserkraft der Bode im „Neuen Werk“ bei Rübeland zur Verhüttung von Eisenerz. Später lösten Turbinen, die bis in die 1960er Jahre Strom erzeugten, die Wasserräder ab.
    Bei Neuwerk an der Bode steht seit Ende 2006 ein neues Wasserrad, das der elektrischen Energiegewinnung dient. Es ist ein ausgeklügeltes kleines technisches Meisterwerk, das pro Tag bis zu 250 Kilowattstunden Elektroenergie erzeugen kann. „Ungefähr 20 Haushalte können darüber versorgt werden“, erläutert Dr. Christoph Unger, Bauherr und Eigentümer des Wasserrades.

  • Energieberatungszentrum Osterwieck

    Osterwieck hat ein unabhängiges Energieberatungszentrum: Es liefert Ihnen Informationen, zeigt Ihnen Energieeinsparmaßanahmen auf und setzt diese gemeinsam mit Ihnen um. Natürlich geht es dabei auch auf den Einsatz erneuerbarer Energien. Dabei entwickeln die Partner ein regionales Netzwerk, welches sich aus Kommune − Energieberater − Unternehmen und Privatleuten zusammensetzt.

  • Energietisch Dessau

    Bürgerschaftliche Initiative für den Klimaschutz

    Energietisch Dessau
    c/o energie abc, Burkhard Petersen
    Askanische Straße 156
    06842 Dessau-Rosslau
    Tel.: (03 40) 850 71 80
    info(at)energietisch-dessau(dot)de

  • Erneuerbare Energien - ökonomisch, ökologisch, sozial

    Stadtwerke Wanzleben: Was hat Ökologie mit Demografie zu tun?

    Bisher hatte die Wanzlebener Stadtwerke GmbH Steinkohle favorisiert, um die Preise nicht den Schwankungen des Gas- und Ölmarktes auszusetzen. Doch die fossilen Brennstoffe werden knapp.
    Die fortgeschrittene Technologie in der Energieerzeugung, steigende Preise und die CO2-Bilanz von Steinkohle veranlassten Hans-Walter Franke, Geschäftsführer der Stadtwerke, die Erneuerbaren Energien in den Blick zu nehmen und neu zu kalkulieren. Rückendeckung erhielt er vom Stadtrat, dessen Ziel es ist, dass sich Wanzleben selbst mit Energie versorgen kann.

  • Familienhaus im Park - familienfreundlich, ökologisch, sozial, weltoffen

    Das Familienhaus im Park setzt auf Familienfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Weltoffenheit und Ökologie. Im Mittelpunkt steht im Allgemeinen, die Angebote so zu konzipieren, dass alle Familienmitglieder etwas davon haben, denn „gemeinsam erlebte, positiv empfundene Zeit“ stärkt die Familie. Das Haus wird von der gemeinnützigen Familienhaus Magdeburg® gGmbH betrieben.

  • Förderverein Energiefabrik Magdeburg

    Der Förderverein Energiefabrik hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bereiche der Nachhaltigkeit im Land Sachsen-Anhalt, insbesondere den Einsatz von erneuerbarer Energien und der umweltschonenden Nutzung und Einsparung von Energie, den Klima –und Umweltschutz, die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Bildung zu fördern.

  • Häuser aus Stroh

    "Strohpolis" - Dreigeschosser aus StrohÖkodorf „Sieben Linden“

    Im Ökodorf „Sieben Linden“ wird vorrangig mit Stroh, Lehm und Holz gebaut. Neu Zugezogene wohnen meistens in Bauwagen. Da die Bauwagen als Übergangslösung gedacht und Häuser mit geringerem Energiebedarf das eigentliche Ziel sind, wird eigentlich ständig gebaut. Insgesamt stehen dem Ökodorf 6,5 Hektar Bauland zur Verfügung, auf dem einmal 300 Menschen in ökologischen Häusern wohnen werden – zum Beispiel in Strohballenhäusern. Sie sind günstig, nutzen nachwachsende Rohstoffe aus der Region und ihre Bauweise ist auch von Laien erlernbar.

  • Helionat - Magdeburger Solargenossenschaften

    Die Helionat-Genossenschaft realisiert Bürgersolargenossenschaften und möchte nicht nur aktiv zur Energiewende beitragen, sondern Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich daran zu beteiligen. Dabei steht nicht nur Klimaschutz und Energiepolitik im Fokus, sie bietet darüber hinaus auch eine äußerst attraktive Anlage- und Investitionsmöglichkeit.

  • Klimaneutrales Hotel "Schindelbruch"

    Naturressort Schindelbruch ist erstes klimaneutrales Hotel in Mitteldeutschland
    Urlaubskomfort und Umweltfreundlichkeit müssen sich nicht ausschließen. Das stellt das von der Jagd- und Forstgesellschaft Stolberg mbH betriebene Naturessort Schindelbruch in Stolberg (Südharz) unter Beweis und lädt zum Ausspannen im ersten klimaneutralen Hotel Mitteldeutschlands ein.

  • Kurzumtriebsplantagen (KUP's) auf innerstädtischen Brachflächen

    Schnellwachsende Pappeln und Weiden auf Stadtumbauflächen in Dessau

    Der Energietisch Dessau hat mit großer Unterstützung weiterer Agenda 21 Initiativen im April 2007 etwa 1000 Pappel- und Weidenstecklinge gepflanzt. Die Fläche, ca 1200 m², liegt zwischen der Johann Meier Str. und der Amalienstraße. Nach vier bis fünf Jahren werden die jungen Bäume geerntet und wir rechnen mit einem Holzertrag von 3 bis 4 Tonnen. Die Bäume treiben anschließend aus ihren Wurzelstöcken neu aus und nach weiteren 4 bis 5 Jahren ist wieder Erntezeit. Das geht etwa viermal auf die gleiche Weise, bis neue Stecklinge gepflanzt werden müssten, oder diese Flächen eben wieder für einen originär städtische Zweck gebraucht werden.

  • Magdeburg im Wettbewerb EnergieEffiziente Stadt

    Magdeburg strebt an, unter dem Titel MD-E4 eine EnergieEffiziente Stadt im Rahmen einer Modellstadt für Erneuerbare Energien zu werden. Die Vision 2020 für Magdeburg auf dem Weg zu MD-E4 ist, einen sehr hohen Anteil des gesamten Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien und der Müllverbrennung (inkl. bedeutenden Eigenerzeugungsanteil) decken zu können. Beim Verkehr wird eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen durch ein Maßnahmenbündel angestrebt, so dass in Verbindung mit wesentlich effizienteren Motoren und einem relevanten Anteil an Hybrid-/Elektrofahrzeugen deutlich zur CO2-Minderung beigetragen wird.