Während der Aktionswoche "Tag der Regionen" präsentieren die Akteur:innen der regionalen Wirtschaftskreisläufe ihre Angebote. Im Aktionszeitraum rund um das Erntedankfest finden Feste, Märkte und anderen Veranstaltungen statt, die zeigen, dass Einkaufen, Essen, Arbeiten, Engagement und Kultur regional möglich sind und vermitteln sollen: Regionalkultur zu unterstützen macht Spaß und leistet einen großen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit – durch kurze Wege und Verankerung von Arbeitsplätzen in der Region.
Zukunftschancen für Regionalvermarktung, Biodiversität, Landwirtschaft und Lebensmittelhandwerk
Unter Leitung des Landesverbandes Regionalbewegung NRW e.V. erarbeitete das Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW, dem über 30 Verbände, Einrichtungen und Initiativen angehören, konkrete Vorschläge zur Regionalisierung der Ernährungswirtschaft. Das Herzstück der Strategie sind die Handlungsempfehlungen zum Ausbau der regionalen Vermarktung nachhaltig erzeugter Produkte. Hierbei hat das Netzwerk zu vier Themenbereichen gearbeitet: Strukturentwicklung, Bürokratieabbau, Förderprogrammanpassungen und Qualifizierung. Die Empfehlungen wie etwa die Einrichtung von Wertschöpfungszentren richten sich zwar in erster Linie an die Landes- wie auch die Kommunalpolitik in NRW, sind aber auch für Akteure in anderen Bundesländern aufschlussreich. Auch die entsprechenden Verbände, die Kammern und Innungen haben Handlungsspielräume.
Das Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW empfiehlt, die Ergebnisse des Dialogprozesses zügig in einer integrierten Agrar-, Umwelt-, Ernährungs- und Wirtschaftspolitik umzusetzen.
Auf diesem Weg können umfangreiche Regionalisierungsprozesse eingeleitet werden, die Benefits für Klimaschutz, für Artenvielfalt, Krisensicherung und gesellschaftlichen Zusammenhalt erzielen.