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Zukunftsküche - Gut essen in Tangerhütte

Das Thema Essen bringt Menschen zusammen. Ob in Schulen oder Kitas, im Seniorenheim oder am eigenen Esstisch, auf dem Acker oder im Supermarkt – Ernährung geht jede und jeden an. Ernährung beeinflusst die Gesundheit und prägt die Landschaften. Wie können wir gutes Essen für alle zugänglich machen und zugleich die Region stärken?  

Mit dem Projekt „Zukunftsküche – Gut essen in Tangerhütte“ wollen wir gemeinsam mit den Menschen in der Region sichtbar machen, was es bereits Gutes gibt, wollen Ideen entwickeln, voneinander lernen und Neues auf den Weg bringen. 

Rückblick: Alles vom Tier verwenden

Alle kennen Steak oder Schnitzel. Doch was wird aus den anderen Teilen, die beim Schlachten eines Tieres anfallen? Ideen, wie man auch eher ungewöhnliche Teile des Tieres verwerten kann, gab es beim Koch-Workshop der Zukunftsküche Tangerhütte in der Wilhelm-Wundt-Schule am 16. Januar. Denn sich nachhaltig zu ernähren kann bedeuten, auf alle tierischen Produkte zu verzichten, mit Nachhaltigkeit zu tun hat es aber auch, bewusst zu essen und möglichst keine Lebensmittel wegzuwerfen. Mit Ariane Herms und Stephan Polzin waren zwei Tierwirte mit dabei, die nicht nur ungewöhnliche Teile ihrer Tiere beisteuerten, etwa Zunge, Fett und Innereien, sondern auch den Unterschied zwischen Mastvieh und allmählich heranwachsenden Tieren erläuterten. Das Interesse an der Kochveranstaltung war groß, etwa 35 Personen nahmen teil.

Alle, die genauer wissen wollen, was wie zubereitet wurde, können gerne einen Blick in die Rezepte des Abends werfen.

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Rezeptblatt Nose-to-Tail.pdf
Tierwirt Stephan Polzin erläutert Unterschiede beim Fleisch