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Zukunftsküche - Gut essen in Tangerhütte

Das Thema Essen bringt Menschen zusammen. Ob in Schulen oder Kitas, im Seniorenheim oder am eigenen Esstisch, auf dem Acker oder im Supermarkt – Ernährung geht jede und jeden an. Ernährung beeinflusst die Gesundheit und prägt die Landschaften. Wie können wir gutes Essen für alle zugänglich machen und zugleich die Region stärken?  

Mit dem Projekt „Zukunftsküche – Gut essen in Tangerhütte“ wollen wir gemeinsam mit den Menschen in der Region sichtbar machen, was es bereits Gutes gibt, wollen Ideen entwickeln, voneinander lernen und Neues auf den Weg bringen. 

Rege Diskussionen beim 5. Netzwerktreffen in Grieben

Auch abseits der Kochveranstaltungen entwickelt sich das Projekt kontinuierlich weiter. Beim jüngsten Netzwerktreffen in der Grundschule Grieben stand eine dort im März geplante Projektwoche im Mittelpunkt, in der neben sportlichen Angeboten auch gesunde Ernährung praxisnah vermittelt werden soll. Zudem stellte Jan Völkel die Solidarische Landwirtschaft in Bittkau vor. Das vielfältige Angebot und das Prinzip der gemeinschaftlich getragenen Landwirtschaft stießen auf breites Interesse. Anders als in anderen Solawis ist eine Mitarbeit hier nicht Bedingung. Wer an den Produkten der Solawi teilhaben möchte, kann sich telefonisch beim Gärtner (Andreas Haak, Tel. 0176/20003208) melden und, ohne ein Abo abschließen zu müssen, aus der Vielfalt des angebauten Obstes und Gemüse bestellen. Je nach Wohnort muss der Transport selbst organisiert werden. 

Für den kommenden Herbst ist darüber hinaus die Beteiligung am bundesweiten Projekt „Gelbes Band“ vorgesehen, dessen Ziel es ist, Obst zu retten. Dabei kennzeichnen Obstbaumbesitzer ihre Bäume, deren Ernte sie selbst nicht nutzen, und geben diese für die Allgemeinheit frei. Auch die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte beabsichtigt, sich an dieser Aktion zu beteiligen und damit das Bewusstsein für regionale Ressourcen und die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung weiter zu stärken. Besonders erfolgreich wurde das Projekt "Gelbes Band" in den letzten Jahren in Niedersachsen verfolgt. Eine erste Rücksprache mit dem dort koordinierenden ZEHN (Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen) ergab, dass die Projektgruppe in Tangerhütte beim Gelben Band auf die langjährigen Erfahrungen und Angebote des ZEHN zurückgreifen darf. 

Rege Diskussionen beim 5. Netzwerktreffen in Grieben
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